11.09.2012 15:38
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Moody's sieht Topnote der USA in Gefahr

Top-Rating

Die Ratingagentur Moody's hat den USA eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit angedroht, falls die Haushaltsverhandlungen im Jahr 2013 nicht zu einer Senkung des Schuldenstandes im Verhältnis zum BIP führen.

Sollten diese Verhandlungen kein befriedigendes Ergebnis bringen, dann dürften die USA ihre Topbonität verlieren, und das Rating auf die zweitbeste Note "Aa1" gesenkt werden, teilte Moody's am Dienstag in New York mit. Derzeit haben die USA bei Moody's die Bestnote "Aaa" mit negativen Ausblick.

   Zurzeit wird die Entscheidungsfindung im US-Kongress durch unterschiedliche Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus erschwert. Beobachter befürchten, dass diese Situation auch nach den Wahlen im November anhalten könnte. Es sei schwierig vorherzusehen, wann der Kongress im Jahr 2013 die Verhandlungen abschließen kann, schreibt Moody's. Bis dahin dürften die USA ihre Bestnote noch behalten.

    Neben Moody's gibt derzeit die Ratingagentur Fitch den USA die Bestnote. Standard & Poor's hat die USA jedoch bereits herabgestuft und bewertet die Kreditwürdigkeit mit der zweitbesten Note "AA+". Die Herabstufung durch S&P hatte die Kreditaufnahme der USA allerdings nicht erschwert./jsl/bgf

NEW YORK (dpa-AFX)

Ramsch-Länder in der EU

 

Platz 7: Irland

Den Auftakt zum Rating macht Irland, welches aktuell nur von Moody's auf Ramsch-Niveau, das heißt unterhalb des Investment Grade, eingestuft wird. Moody’s hält es für möglich, dass Irland seine Schuldenprobleme nicht aus eigener Kraft in den Griff bekommen wird und in Zukunft weitere Unterstützung der EU benötigt. Zuletzt hebte S&P den Ausblick Irlands auf "stabil".

Bildquellen: Konstantin Chagin / Shutterstock.com, cholder / Shutterstock.com
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