18.02.2013 09:30
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Knock-out-Call auf Wirecard

Trading-Idee
Wirecard: Elektronische Zahlsysteme - ein Markt der Zukunft. Doch Banken und große IT-Häuser sind nicht vertreten. Wirecard könnte zum Übernahmeziel werden.
von Petra Maier, Euro am Sonntag

Bezahlen im Internet ist schon lange Realität. Nun arbeiten Konzerne wie Google, Amazon oder Ebay an neuen Lösungen. Mit „Google Wallet“ gibt es in den USA eine erste „digitale Geldbörse“ für kontaktloses Bezahlen. Auch hierzulande sind neue Anwendungen auf dem Vormarsch: Smartphonebesitzer können mit der Applikation „my taxi“ ein Taxi rufen und mobil bezahlen.

Dahinter steckt das Know-how von Wirecard. Das Softwarehaus mit Vollbanklizenz bietet seinen Kunden Komplettlösungen rund um den elektronischen Zahlungsverkehr aus einer Hand. Das Wachstum ist imposant. Wegen der dynamischen Entwicklung im E-Commerce stieg der Umsatz 2012 um 21 Prozent auf 394,1 Millionen Euro. Das Ebitda legte um 30 Prozent auf 109,4 Millionen Euro zu.

Im laufenden Jahr will Wirecard das Segment mobile Bezahlsysteme weiter ausbauen. 25 Millionen Euro werden investiert — genau zum richtigen Zeitpunkt. 2013 könnte laut Garardus Vos, Analyst der Investmentbank Barclays, ein Wendepunkt für Anbieter digitaler Bezahltechnologie werden. Er rechnet mit einer Reihe neuer Angebote, die den Anteil der Barzahlungen sinken lassen. Und da werde Wirecard zu den Gewinnern zählen.

Der Technologievorsprung des Unternehmens dürfte aber auch Begehrlichkeiten wecken. Das Unternehmen, das mit kleinen Akquisitionen international gewachsen ist, kann schnell selbst zum Übernahmeziel werden. Denn die meisten Finanzinstitute sind bei modernen Zahlungssystemen nicht gut aufgestellt. Große IT-Häuser, etwa IBM oder Oracle, könnten mit Wirecard-Technologie in einen völlig neuen Geschäftsbereich vordringen.

Für Fantasie ist gesorgt, die Aktie mit einem KGV von 22 allerdings kein Schnäppchen. Die Kursentwicklung der vergangenen Wochen deutet jedoch an, dass trotz der bereits hohen Bewertung noch mehr möglich ist: Nachdem der Ausblick für 2013 wegen hoher Investitionen ein wenig verhalten war, verlor die Aktie rund zehn Prozent. Diesen Einbruch hat sie inzwischen ohne neue Nachrichten komplett aufgeholt und steuert ein neues Allzeithoch an.

Mit einem Call setzen wir darauf, dass diese Marke im neuen Anlauf übertroffen werden kann. Es gibt auch ordentlich bewertete klassische Calls. Jedoch sind die Hebel etwas niedrig. Wir bevorzugen einen K.-o.-Call, der die Kursentwicklung der Aktie mit dem Faktor fünf hebelt. Basispreis und K.-o.-Schwelle liegen unter der Unterstützungszone der Aktie bei 17 Euro.

Knock-out-Call auf Wirecard

Emittent: DZ Bank
ISIN: DE000DZB1WM0
Laufzeit: endlos
Bezugsverhältnis: 1,0
Basispreis variabel: 15,46 €
Knock-out-Schwelle variabel: 15,46 €
Hebel: 4,98
Aufgeld: 0,31 %
Abstand zur Knock-out-Schwelle: 19,7 %

Bildquellen: Rido / Shutterstock.com

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29.01.2016Wirecard HaltenIndependent Research GmbH
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29.01.2016Wirecard buyKepler Cheuvreux
28.01.2016Wirecard buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
28.01.2016Wirecard buyHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
28.01.2016Wirecard buyBaader Wertpapierhandelsbank
01.02.2016Wirecard HoldDeutsche Bank AG
29.01.2016Wirecard HaltenIndependent Research GmbH
08.01.2016Wirecard Equal weightBarclays Capital
03.12.2015Wirecard HaltenIndependent Research GmbH
03.12.2015Wirecard HoldDeutsche Bank AG
02.12.2015Wirecard UnderperformCredit Suisse Group
11.11.2015Wirecard UnderperformCredit Suisse Group
14.07.2015Wirecard UnderperformCredit Suisse Group
22.05.2015Wirecard UnderperformCredit Suisse Group
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