von Petra Maier
In der abgelaufenen herrschte wieder einmal Ausverkaufsstimmung an den Börsen. Anleger müssen sich mit Staatsrisiken auseinandersetzen, das bringt Unsicherheit. Die Folgen sind
nicht kalkulierbar. So werden auch Aktien von Firmen verkauft, die
eigentlich einen guten Geschäftsverlauf aufweisen können. Die Situation
ähnelt der nach der Lehman-Pleite 2008.
Allerdings mit noch stärkeren Ausschlägen. In der Vergangenheit – und das
war auch 2008 der Fall – kam es nach der Panik zu einer Gegenreaktion, die
bis zu 50 Prozent des Kursverlusts wettmachte. Trader setzen mit kleinem
Kapitaleinsatz und einem hohen Hebel auf diese Bewegungen. Für eine solche
Spekulation ist Adidas interessant.
Der Sportartikelhersteller hat gerade hervorragende Zahlen veröffentlicht.
Umsatz und Gewinn legten deutlich zu. Die Verschuldung, bisher die
Achillesferse des Konzerns, konnte auf ein unkritisches Niveau gesenkt
werden. Da war es nur konsequent, dass das alte Allzeithoch bei 50 Euro
übertroffen wurde.
2011, so viel ist bereits klar, wird Adidas neue Rekordwerte liefern. 2012
ist Olympia-Jahr, in dem der Sportartikler noch mehr ins Rampenlicht rücken
wird. Wegen der im Vergleich zu Industriefirmen geringen Zyklik könnten die
Anteilscheine bei einer Gegenbewegung des Markts überproportional
profitieren.
Klassische Optionsscheine sind aufgrund der hohen Schwankungen zu teuer.
Deshalb empfiehlt sich ein Knock-out-Call. Ein Basispreis in der Nähe des
Aktienkurses sorgt für einen hohen Hebel von neun. Dadurch erhöht sich zwar
die Gefahr, dass der Schein die Knock-out-Schwelle berührt und wertlos
verfällt, doch dafür setzen Trader auch nur wenig Kapital ein. Wenn sich die
Aktie um fünf Euro verteuert, verdoppelt sich der Wert des Scheins.
Optionsschein + Quick-Check
Knock-out-Call auf Adidas
Emittent: Citi
ISIN: DE 000 CG9 AP7 5
Laufzeit: open end
Bezugsverhältnis: 0,1
Basispreis variabel: 42,01 €
Knock-out-Schwelle variabel: 42,01 €
Hebel: 9,1
Aufgeld: 0,27 %
Produktname: Open End Turbo Bull Adidas
Bildquellen: Adidas