Der im Dezember gestartete Aufwärtsimpuls schob den Kurs der
Continental-Aktie im neuen Jahr zunächst auf ein Mehrjahreshoch bei 89,98 Euro. Mittlerweile ist diese Anstrengung verdaut und es kam zu einer technischen Korrektur in den Bereich der unteren Aufwärtstrendbegrenzung bei 80 Euro. Das Verteidigen dieser Marke hat nunmehr hohe Priorität. Zur Begrenzung potenzieller Kursverluste bietet sich das Setzen einer engen Stopp-Loss-Marke an, zum Beispiel bei 79,50 Euro.
Unter fundamentalen Aspekten läuft es aufgrund einer weiterhin brummenden Autokonjunktur bis dato recht rund. So meldete der DAX-Konzern Mitte Januar, dass man die ursprünglichen Ziele für das Geschäftsjahr 2012 übertroffen habe. So erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf 32,7 Milliarden Euro und die bereinigte operative Gewinnmarge kletterte von 10,1 auf 10,7 Prozent. Doch im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einer nachlassenden Aufwärtsdynamik. Elmar Degenhart, der Continental-Vorstandsvorsitzende, meinte diesbezüglich: „Obwohl die Vorzeichen der Automobilmärkte aktuell noch verhaltener sind, als sie es vor einem Jahr waren, streben wir 2013 ein Umsatzwachstum von rund 5 Prozent auf dann mehr als 34 Milliarden Euro an. Die bereinigte Marge soll weiterhin über 10 Prozent liegen“. Die Börsianer nahmen die skeptischen Töne erst einmal zum Anlass, auszusteigen.
Stopp-Loss bei 79,50 Euro setzen
Mit dem von der BNP Paribas emittierten Mini Future Optionsschein auf Continental (WKN: BP42GK) kann man bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,2 erzielen. Während der Basispreis bei 65,25 Euro liegt, ist der Knock-Out-Level aktuell bei 68,51 Euro angesiedelt. Von dieser Marke ist die Aktie derzeit fast 20 Prozent entfernt.
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