Dank der boomenden Autoindustrie schaffte der Augsburger Roboterkonzern
KUKA im Jahr 2011 ein Rekordergebnis. Drei Viertel der Umsätze werden in diesem Branchensektor generiert. Ungeachtet der Sorgen um die Weltkonjunktur steltt das Management von KUKA auch für das laufende Geschäftsjahr einen neuen Rekord in Aussicht. So rechnet man bei einem erwarteten Rekordumsatz in Höhe von 1,5 Milliarden Euro eine Ebit-Marge von 5,5 bis 6 Prozent. Berenberg-Bank-Analyst Stephan Klepp hält sogar einen Anstieg auf zehn Prozent für möglich, falls es gelingen sollte, die Sparte Systems in die schweizerische Swisslog auszugliedern. KUKA-Großaktionär Grenzebach, der einen Anteil von 24,5 Prozent am Roboterkonzern hält, strebt eine solche Lösung an.
Auf Tuchfühlung mit Jahreshoch
Aktuelle bewegt sich der MDAX-Wert in einer markanten Widerstandszone. Sollte sich die Erholungstendenz der Aktie fortsetzen, könnte es durch deren Überwinden zu chartinduzierten Käufen kommen. Als nächstes Kursziel bietet sich das 2011er-Hoch bei 20 Euro an. Positiv anzumerken ist auch die Tatsache, dass die 200-Tage-Linie seit Mai dieses Jahres wieder eine steigende Tendenz aufweist. Das sehen bullish gestimmte Chartisten besonders gerne.
Stopp-Loss bei 16,50 Euro setzen
Zur Begrenzung potenzieller Kursverluste bietet sich das Setzen einer Stopp-Loss-Marke im Bereich der bei 16,50 Euro verlaufenden Unterstützungszone an. Mit dem von HSBC Trinkaus emittierten Turbo Optionsschein auf Kuka (WKN: TB33YC) können Anleger bei einer Laufzeit bis zum 19. Dezember 2012 derzeit eine Hebelchance von 3,6 erzielen. Sowohl der Basispreis als auch der Knock-Out-Level ist bei 14,00 Euro angesiedelt. Von dieser Marke ist die Aktie derzeit über 25 Prozent entfernt.
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