Nach einer Durststrecke hat die Aktie seit Sommer 2012 wieder an Fahrt gewonnen und einen Aufwärtstrend ausgebildet. In diesem bewegt sich der Kurs, der sich jüngst an der unteren Aufwärtstrendbegrenzung nach oben abstieß. Die langfristige 200-Tage-Linie weist ebenfalls eine steigende Tendenz auf, was unter Charttechnikern in der Regel als positiver Begleitumstand interpretiert wird. Bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend erhalten, und dafür sprechen die Kaufsignale bei den technischen Indikatoren, liegt das mittelfristige Kursziel bei 38 Euro.
Doch allein eine positive Charttechnik dürfte nicht ausreichen, um die Aktie auf ein neues Kursniveau zu hieven. Derzeit präsentiert sich das Management auf diversen Konferenzen in New York und Frankfurt. Ende des Monats dürfte dann aber mit den Zahlen zum vierten Quartal eine wichtige Bewährungsprobe anstehen. Für das laufende und das kommende Jahr rechnen die Analysten im Konsens mit Gewinnsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Vergleicht die zugehörigen Kurs/Gewinn-Verhältnisse mit dem deutschen Parade-Softwareunternehmen SAP kann die kleinere Software AG die etwas attraktiveren Kennzahlen aufweisen.
Stopp-Loss bei 31,50 Euro setzen
Mit dem von der Commerzbank emittierten Unlimited Turbo Zertifikat auf Software (WKN: CZ1KDA) kann man bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,4 erzielen. Während der Basispreis bei 25,16 Euro liegt, ist der Knock-Out-Level aktuell bei 27,65 Euro angesiedelt. Von dieser Marke ist die Aktie derzeit mehr als 22 Prozent entfernt. Um potenzielle Kursverluste zu begrenzen, sollten Anleger allerdings vorher die "Reißleine" ziehen. Als Stopp-Loss bietet sich zum Beispiel die Marke von 31,50 Euro an - in diesem Fall wäre nämlich der Aufwärtstrend erheblich verletzt.
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