Tipp des Tages: Inline auf Infineon
Traditionell gehört die Aktie des Halbleiterherstellers Infineon zu den überdurchschnittlich volatilen Aktien im DAX. Während die historische 250-Tage-Volatilität des Leitindex aktuell bei 18,2 Prozent liegt, übertrifft die vergleichbare Risikokennzahl des DAX-Mitglieds diesen Wert um mehr als das Doppelte (aktuell: 39,5 Prozent). Aus diesem Grund ist es wichtig, die Bandbreite eines Inline-Optionsscheins möglichst großzügig zu dimensionieren. Grund: Je höher die Volatilität, desto wahrscheinlicher wird das Verletzen einer vordefinierten Grenze. Dies würde dann einen Totalverlust nach sich ziehen.
Bei den am gestrigen Donnerstag vermeldeten Quartalszahlen lag das Unternehmen "in line" mit den Erwartungen. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands der Infineon Technologies AG meinte diesbezüglich: „Umsatz- und Ergebnis entsprechen unseren Erwartungen, die Sparmaßnahmen zeigen Wirkung. Solange die Weltwirtschaft keinen Dämpfer bekommt, sollte es wie erwartet weiter aufwärtsgehen“. Mit der Aktie sollte es allerdings weder zu sehr bergauf noch zu sehr bergab gehen, schließlich liegt der obere Knock-out-Level bei 8,70 Euro. Auf Basis der aktuellen Markdaten ergibt sich aktuell ein Puffer von über 28 Prozent. Der prozentuale Sicherheitsabstand zum unteren bei 4,80 Euro verlaufenden Knock-out-Level beträgt rund 29 Prozent. Das heißt: Aktuell bewegt sich die Infineon-Aktie ungefähr in der Mitte der "erlaubten Tradingrange". Dies hat zur Folge, dass ein Annähern in Richtung einer der beiden Barrieren den Kurs des Optionsscheins belasten könnte.
64-Prozent-Chance bis Weihnachten
Mit dem von der Société Générale emittierten Inline-Optionsschein auf Infineon (WKN: SG3TE0) erhält man am 3. Januar 2014 zehn Euro, falls die beiden erwähnten Barrieren bis einschließlich 20. Dezember unverletzt bleiben sollten.
Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.
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