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02.01.2013 09:30

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Tipp des Tages: Knock-out-Call auf MAN

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Um an das Bargeld des Nutzfahrzeugherstellers MAN zu gelangen, braucht VW einen Gewinnabführungs­vertrag. Anleger setzen auf eine Übernahmeprämie.

von Petra Maier, Euro am Sonntag

Das Ifo-Konjunkturbarometer hat nach oben gedreht. Zum zweiten Mal in Folge erwarten Deutschlands Unternehmen eine Verbesserung ihrer Geschäftsaussichten. Das lässt die Manager von MAN zumindest hoffen, denn das Geschäft mit Nutzfahrzeugen, Getrieben und Großmotoren verlief zuletzt schleppend. Im dritten Quartal brach der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 14 Prozent ein. In den Werken Salzgitter und München hat der Konzern Zwangsurlaub angeordnet. Ob sich die Lage nun schnell wandeln wird und auch die Aktie anschieben kann?

Der eigentliche Grund, warum man die Aktie im Moment nicht aus den Augen verlieren sollte, sind die Beteiligungsverhältnisse. 2006 versuchte MAN den schwedischen Scania-Konzern zu übernehmen. Das Vorhaben scheiterte jedoch an den Großaktionären, der schwedischen Familie Wallenberg und VW.

Der Wolfsburger Konzern drehte den Spieß dann um und beteiligte sich an MAN. Das Ziel: Synergien zwischen MAN und Scania zu heben. Nachdem VW die Beteiligung auf knapp 30 Prozent aufgebaut hatte, machte der Konzern im Mai 2011 ein freiwilliges Angebot für die freien Aktionäre. 95 Euro zahlten die Wolfsburger für eine Stammaktie. Knapp 56 Prozent der Stammaktien konnte VW nach Ablauf des Angebots auf sich vereinen.

Mittlerweile hat Volkswagen seine Beteiligung ausgeweitet und verfügt nun über mehr als drei Viertel aller Stammaktien. Der Haken an dieser Konstellation ist die finanzielle Handlungsunfähigkeit des Automobilkonzerns: Die Wolfsburger können zwar Aufsichtsrat und Vorstand bestimmen, an die Barmittel kommen sie aber nicht heran. Auch eine Fusion mit Scania ist nicht möglich.

Damit Volkswagen durchgreifen kann, müsste der Konzern mit MAN fusionieren. Eine Alternative wäre ein Gewinnabführungsvertrag, den VW mit MAN schließen könnte. In diesem Fall würde wohl wie üblich eine Garantiedividende vereinbart.

Den außen stehenden Aktionären müsste VW ein offizielles Angebot unterbreiten. Der Preis würde auf Basis eines Wirtschaftsprüfungsgutachtens ermittelt. Sollte VW diesen Weg wählen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Abfindungsbetrag sich an den gezahlten 95 Euro orientieren wird. Ein möglicher Termin für eine Vereinbarung dieser Art wäre die Hauptversammlung von MAN, die am 6. Juni 2013 stattfindet. Mit dem aktuellen Kursniveau hat die MAN-Aktie ein zweistelliges Kurspotenzial. Anleger hebeln dieses mit einem Knock-out-Call.

Knock-out-Call auf MAN

Emittent: DZ Bank
ISIN: DE000DZD6DH7
Laufzeit: 6. Juni 2013
Bezugsverhältnis: 0,1
Basispreis: 73,00 €
Knock-out-Schwelle: 73,00 €
Hebel: 8,45
Aufgeld in % p. a.: 1,64
Produktname: Turbo-Call-Optionsschein

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13.05.13MAN verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13MAN verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
01.05.13MAN haltenUBS AG
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29.04.13MAN haltenCommerzbank AG
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31.10.12MAN buyUBS AG
15.10.12MAN buyDeutsche Bank AG
15.10.12MAN buyUBS AG
01.05.13MAN haltenUBS AG
29.04.13MAN haltenCommerzbank AG
26.04.13MAN haltenWarburg Research
18.04.13MAN haltenCommerzbank AG
15.04.13MAN haltenSociété Générale Group S.A. (SG)
13.05.13MAN verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13MAN verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
29.04.13MAN verkaufenIndependent Research GmbH
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