Von Jörg Bernhard
Mittlerweile reden Top-Manager von BP offen von Angst, das Umwelt-Desaster nicht in den Griff zu bekommen. Mittlerweile sind größere Ölmengen ins Meer geflossen, als bei der bis dato schlimmsten Katastrophe in Alaska, die 1989 durch den US-Tanker Exxon Valdez verursacht worden war. Im schlimmsten Fall könnte es sein, dass erst im August der Ölaustritt zum Erliegen kommen könnte, falls es bis dahin gelingen sollte, durch eine Ausgleichsbohrung für Entlastung zu sorgen. Bereits heute dürfte bei der BP-Aktie das bisherige Jahrestief von 4,852 GBP angesichts der miserablen Nachrichtenlage unterschritten werden. Noch tiefer notierte die Aktie des britsischen Ölkonzerns zuletzt im Juli 2009. Obwohl sich der charttechnische Timingindikator bereits in der überverkauften Zone befindet, spricht derzeit viel für einen weiteren Absacker des Aktienkurses.
Mit Hebelpapier auf Absacker setzen
Die Commerzbank hat ein Unlimited Turbo Zertifikat auf BP (WKN: CM57PD) im Angebot, welches bei unbegrenzter Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 3,8 ermöglicht. Während der Basispreis bei 6,04 GBP liegt, ist der Knock-Out-Level bei 5,75 GBP angesiedelt. Hiervon ist die Aktie gegenwärtig rund 16 Prozent entfernt. Zur Begrenzung potenzieller Verluste sollte allerdings ein Stopp-Loss bei bspw. fünf GBP gesetzt werden.
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Bildquellen: Julian Mezger