Seit Dezember legte der
S & P 500 ohne nennenswerte Konsolidierung um mehr als zwölf Prozent zu. Nach zwei erfolglosen Versuchen überwand der Index Ende Januar die 200-Tage-Linie und generierte dadurch weitere Anschlusskäufe. Im Januar drehte die unter Chartisten stark beachtete Durchschnittslinie sogar nach oben, was allgemein als Trend bestätigendes Merkmal interpretiert wird. Zuletzt kletterte der S&P 500 sogar in seine Widerstandszone zwischen 1.350 und 1.370 Punkten, sodass ein finaler Anstieg bis zum 2011er-Jahreshoch kurzfristig möglich ist. Da diverse Indikatoren jedoch vor einem Verkaufssignal stehen, wird eine ausgedehntere Korrektur immer wahrscheinlicher. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Timingindikator Relative-Stärke-Index (RSI) zu nennen. Er befindet sich aktuell unweit der 70-Prozent-Marke. Sie wird als Indiz für eine überkaufte Marktlage interpretiert. Ein definitives Verkaufssignal wird allerdings erst durch ihr Unterschreiten ausgelöst.
Stopp-Loss bei 1.380 Punkte setzen
Mit dem von der HVB/UniCredit emittierten Mini Future Bear auf den S&P 500(WKN: HV5R7M) können Anleger bei einer unbegrenzten Laufzeit derzeit eine Hebelchance von 4,7 erzielen. Während der Basispreis bei 1.648,98 Punkten liegt, ist der Knock-Out-Level ist bei 1.635,63 Zählern angesiedelt. Von dieser Marke ist der Index derzeit rund 20 Prozent entfernt. Zur Begrenzung potenzieller Kursverluste bietet sich ein Stopp-Loss im Bereich von 1.380 Punkte an.
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