von Jörg Bernhard
In den vergangenen sechs Monaten haben die Analysten ihre Kursziele für die EADS-Aktie sukzessive nach oben geschraubt. Von 29 Euro im Juni stieg das durchschnittliche Kursziel auf knapp 33 Euro an. Der Kurs der Aktie zeigte hingegen tendenziell nach unten. Anfang September setzte der MDAX-Wert zu einem regelrechten Sturzflug an. Grund: Fusionsverhandlungen zwischen EADS und der britischen BAE Systems verschreckten die Börsianer. Spekulationen, dass die Bundesregierung eine geplante Aufstockung ihres Anteils - nicht wie bislang geplant - über von Daimler gehaltene EADS-Aktien bewerkstelligen könnte, sondern vom französischenStaat erwerben könnte, sorgte für Verkaufsdruck. In diesem Fall müsste Daimler nämlich über den freien Markt verkaufen, was dem Aktienkurs von EADS weniger gut bekommen dürfte. Doch aus charttechnischer Sicht breitet sich nun Hoffnung aus, dass sich die Aktie mit dem Dreh nach oben in den kommenden Monaten aufwärts oder zumindest seitwärts entwickeln sollte.
Stay-High-Optionsschein bietet 23-Prozent-Chance
Mit dem von der Société Générale emittierten Stay-High-Optionsschein auf EADS (WKN: SG3J78) können Anleger im Falle einer unterstellten endfälligen Tilgung von zehn Euro pro Schein 23 Prozent verdienen, falls bis zum 15. März 2013 die untere Barriere (22,00 Euro) unverletzt bleiben sollte. Sollte der KO-Level hingegen berührt werden, verfällt der Schein wertlos. Um potenzielle Kursverluste zu begrenzen, sollten Anleger unbedingt einen Stopp-Loss setzen. Hier bietet sich die Marke von 24,00 Euro an.
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