09.07.2013 07:04

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TRAURIGER REKORD

Studie: Eurozone drohen 2014 mehr als 20 Millionen Arbeitslose


In der Eurozone könnte die Zahl der Arbeitslosen im kommenden Jahr erstmals seit Bestehen des Währungsraums auf über 20 Millionen steigen.

Davon gehen Forscher der Wirtschaftspr üfungsgesellschaft Ernst & Young der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) zufolge aus. Laut einer Studie, die der Zeitung vorliegt, wird sich die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr auf 19,9 Millionen erhöhen. 2014 könnte die Zahl der Jobsuchenden bei 20,3 Millionen einen Rekordstand erreichen.

    Grund für den starken Anstieg der Arbeitslosigkeit ist die schwere Wirtschaftskrise. Die Wirtschaft in der Währungsunion wird nach Einschätzung des "EY Eurozone Forecast" von Ernst & Young im laufenden Jahr um 0,6 Prozent schrumpfen. Für 2014 erwarten die Forscher nur ein leichtes Plus von 0,9 Prozent.

    Den stärksten Wirtschaftseinbruch erwarten die Experten in Zypern. Dort rechnet Ernst & Young wegen der Schrumpfung des Bankensektors und dem Sparplan mit einem Rückgang der Konjunktur von zehn Prozent. Die positive Ausnahme ist Deutschland: Dank einer Belebung im zweiten Halbjahr werde die Wirtschaft dieses Jahr um 0,3 Prozent wachsen. Die Zahl der deutschen Jobsuchenden soll konstant bleiben und gemessen an der Statistik der Internationalen Arbeitsorganisation ILO um die Marke von rund 2,3 Millionen schwanken./jkr/she

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com

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