23.11.2012 10:34
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Standard & Poor's bestätigt Kreditbewertung Frankreichs

Trotz Moody's-Abstufung
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat am Freitag die Kreditbewertung von Frankreich bestätigt, die bisherigen Reformbemühungen aber als unzureichend kritisiert.
Die langfristige Bewertung bleibe unverändert auf der zweithöchsten Note "AA+", teilte die Agentur am Freitag mit. Den Ausblick setzte Standard & Poor's ebenfalls unverändert auf "negativ". Damit droht der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas weiterhin eine Abstufung. Die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung im kommenden Jahr veranschlagt S&P mit mindestens einem Drittel.

    Frankreich muss nach Einschätzung von Standard & Poor's weiter an der Sanierung des Haushalts und an den Strukturreformen festhalten. Die bisher auf den Weg gebrachten Reformen seien zwar "nützlich", hieß es der Mitteilung. Allerdings seien die bisher eingeleiteten Maßnahmen nicht ausreichend, um das Wachstumspotential des Landes auszuschöpfen. Noch seien die Barrieren, die den Wettbewerb in Frankreich behindern, zu hoch.

   Die bisher erzielten Fortschritte könnten ausgebaut werden und so das Wachstumspotential Frankreichs verstärken, hieß es weiter in der Mitteilung. Zuletzt habe die Regierung in Paris zudem teilweise Maßnahmen durchgeführt, die eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft bremsen. Insgesamt rechnet Standard & Poor's aber mit einer Fortsetzung der Reformpolitik.

    Am Montagabend hatte die Ratingagentur Moody's Frankreich abgestuft und dem Land die Bestnote "AAA" entzogen. Seitdem wird das Land nur noch von Fitch und damit von einer der drei führenden Agenturen mit der Bestnote eingestuft./jkr/bgf

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Platz 11: Liechtenstein

Der Zwergstaat Liechtenstein ist vor allem als Finanzstandort bekannt. Standard & Poor's weist dem Fürstentum ein Triple-A-Rating aus und verweist dabei auf die hohe Stabilität des Landes, sowie auf die Währungsunion mit der Schweiz.

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