02.05.2013 08:27
Bewerten
(1)

BMW bekommt Krise in Europa zu spüren

Trotz gestiegener Verkäufe: BMW bekommt Krise in Europa zu spüren | Nachricht | finanzen.net
Trotz gestiegener Verkäufe
Der erfolgsverwöhnte Premiumautobauer BMW kann sich den Auswirkungen der Schuldenkrise nicht mehr entziehen.
Im ersten Quartal schrumpften Umsatz und Gewinn der Münchener trotz gestiegener Verkäufe. "Die BMW Group ist trotz schwacher Automobilmärkte in Europa gut in das neue Geschäftsjahr gestartet", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer angesichts der schwierigen Umstände und bekräftigte die Prognose für 2013.

   Was die Verkäufe angeht, lief es zwischen Januar und März noch rund für BMW: Weltweit entschieden sich 448.200 Kunden für einen BMW, einen Mini oder einen Rolls-Royce - ein Plus von 5,3 Prozent und ein neuerlicher Rekord. Die Erlöse schrumpften dagegen um gut 4 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro.

   Auch der Gewinn konnte erwartungsgemäß nicht mit den Verkäufen Schritt halten und sank auf operativer Ebene um 4,5 Prozent auf gut 2 Milliarden Euro und unterm Strich um 3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Mit den vorgelegten Zahlen schnitt BMW ergebnisseitig trotz der Rückgänge deutlich besser ab als von Analysten prognostiziert.

   "Wir haben im Auftaktquartal beim Absatz eine neue Bestmarke erreicht, Umsatz und Konzernergebnis bewegen sich trotz hoher Aufwendungen für Zukunftstechnologien und eines weltweit herausfordernden Marktumfelds weiter auf hohem Niveau", zeigte sich BMW-Chef Reithofer zufrieden.

   Neben dem schwierigen Marktumfeld vornehmlich in Europa machen Herstellern von Oberklassewagen massive Investitionen in neue Produkte, Werke und Technologien das Leben mittlerweile schwer. Im Vergleich zu Volumenherstellern, die wegen sinkender Verkäufe und massiver Überkapazitäten teilweise tiefrote Zahlen schreiben, stehen die Konkurrenten aus dem Premiumsegment aber weiter relativ gut da.

   Gewinneinbußen mussten zum Jahresauftakt 2013 auch BMWs Konkurrenten Audi und Mercedes-Benz hinnehmen. Der Daimler-Tochter Mercedes-Benz blieben gerade einmal noch 3,3 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn, Audi schaffte gut 11 Prozent. Damit lagen die Ingolstädter vor dem bayerischen Erzrivalen, der im Automobilgeschäft eine Rendite von 9,9 Prozent erwirtschaftete. Im vergangenen Jahr waren es 11,6 Prozent gewesen.

   Die Ziele für 2013 bekräftigte BMW erwartungsgemäß: "Wir gehen im laufenden Jahr erneut von einem Absatzzuwachs und damit von einer neuen Bestmarke bei den Auslieferungen aus", erklärte Reithofer. Der Branchenprimus erwartet außerdem ein Vorsteuerergebnis in der Größenordnung des Vorjahres von gut 7,8 Milliarden Euro. Die Rendite im Automobilgeschäft soll im langfristigen Zielkorridor von 8 bis 10 Prozent liegen.

   Kontakt zum Autor: nico.schmidt@dowjones.com   DJG/ncs/mgo Dow Jones Newswires Von Nico Schmidt

Bildquellen: BMW AG, KENCKOphotography / Shutterstock.com
Anzeige

Nachrichten zu BMW AG

  • Relevant
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Autokartell
BMW, Daimler und VW - Kartellvorwürfe bringen Chancen für Anleger mit sich
In den vergangenen Tagen mussten die Aktionäre der großen deutschen Autobauer einiges wegstecken. Die Gerüchte über ein mögliches Autokartell schickten die Anteilsscheine der Premium-Hersteller auf Tauchstation. Nun eröffnen sich Chancen für mutige Spekulanten.

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu BMW AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
25.07.2017BMW HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
25.07.2017BMW HaltenIndependent Research GmbH
24.07.2017BMW buyWarburg Research
24.07.2017BMW accumulateequinet AG
24.07.2017BMW OutperformBNP PARIBAS
24.07.2017BMW buyWarburg Research
24.07.2017BMW accumulateequinet AG
24.07.2017BMW OutperformBNP PARIBAS
19.07.2017BMW OutperformBNP PARIBAS
13.07.2017BMW overweightBarclays Capital
25.07.2017BMW HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
25.07.2017BMW HaltenIndependent Research GmbH
13.07.2017BMW Equal-WeightMorgan Stanley
11.07.2017BMW Equal-WeightMorgan Stanley
11.07.2017BMW NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.06.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
08.05.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
04.05.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux
24.04.2017BMW ReduceHSBC
30.03.2017BMW ReduceKepler Cheuvreux

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für BMW AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX mit Verlusten -- Dow schwächer -- adidas verdoppelt Gewinnprognose -- Linde bestätigt Jahresziel -- Amazon-Gewinn bricht ein -- Intel, Credit Suisse, BNP Paribas im Fokus

US-Wirtschaft wächst im 2. Quartal in etwa wie erwartet. ExxonMobil kann Gewinn fast verdoppeln. Inflation in Japan stabilisiert sich auf niedrigem Niveau weiter. Siltronic steigert Gewinn deutlich - Erhöhte Prognose bekräftigt. Santander verdient wie erwartet deutlich mehr. Nemetschek bleibt beim Ergebnisausblick vorsichtig.

Top-Rankings

KW 30: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3
So schnitten die DAX-Werte im ersten Halbjahr 2017 ab
Tops und Flops
BlackRock Beteiligungen
In diese Unternehmen investiert der Fondsgigant
Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Amazon906866
adidas AGA1EWWW
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
CommerzbankCBK100
Porsche Holding SE VzPAH003
BMW AG519000
BASFBASF11
Nordex AGA0D655
TeslaA1CX3T
Apple Inc.865985
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Facebook Inc.A1JWVX