DAX8.302-0,6%  Dow15.295-0,1%  Euro1,29420,1% 
ESt502.766-0,4%  Nas3.459-0,1%  Öl101,9-0,6% 
TDax957,1-0,4%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

29.10.2012 11:16

Senden
UBS-AKTIE HAUSSIERT

UBS will bis zu 10.000 Stellen streichen

UBS zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die Schweizer Großbank UBS steht Kreisen zufolge vor einem massiven Stellenabbau.

Beim Umbau der UBS sollen bis 2015 voraussichtlich rund 10.000 Stellen gestrichen werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und zahlreiche weitere Medien am Wochenende. Die UBS hat derzeit 63.000 Beschäftigte. Der Stellenabbau ist die Folge eines geplanten tiefgreifenden Umbaus im Investmentbanking, das drastisch verkleinert werden solle. Vor allem das Handelsgeschäft dürfte vom Stellenabbau betroffen sein.

    Die neue Strategie solle an diesem Dienstag verkündet werden. An diesem Tag legt UBS auch Quartalszahlen vor. UBS-Chef Sergio Ermotti und sein Verwaltungsratspräsident Axel Weber, der früher an der Spitze der Bundesbank stand, bauen die Bank seit einiger Zeit um.

   Wesentliche Teile des Investmentbanking sollen abgespalten und abgewickelt werden, berichtete der "Spiegel". Dabei gehe es um Vermögenswerte von mehr als 100 Milliarden Franken. Betroffen seien der Anleihen- und Derivatehandel, die nach neuen Vorschriften besonders viel Kapital binden. Die UBS wolle sich künftig im Investmentbanking auf die Vermögensverwaltung und das Geschäft mit Privatkunden konzentrieren. Deutschland ist laut Magazin von dem Stellenabbau kaum betroffen, besonders viele Jobs sollten dagegen in London, New York und in der Schweiz wegfallen.

  Erst Mitte Oktober hieß es in einem Zeitungsbericht, um die Kosten weiter zu senken, könnten bei der UBS bis zu 2000 der zuletzt noch 8.200 IT-Stellen wegfallen. Dies hatte die Schweizer Zeitung "Tages-Anzeiger" unter Berufung auf interne Dokumente berichtet. In dem Bericht war zudem darüber spekuliert, dass Ermotti nicht nur in der Informationstechnologie weiter sparen wolle, sondern die Kosten auch in anderen Sparten weiter gedrückt werden sollen.

   Seit Anfang 2008 war die Zahl der UBS-Angestellten bereits um rund 20.000 auf zuletzt etwas mehr als 63.000 gesunken. Die Bank ist einer der größten Verlierer der Bankenszene in der Finanzkrise und befindet sich seitdem in rauem Fahrwasser. In den Jahren 2007 und 2008 häufte sie Verluste von rund 28 Milliarden Franken an und musste deshalb im Gegensatz zur Credit Suisse Group vom schweizerischen Staat vor dem Kollaps gerettet werden. Viermal musste die UBS ihr Kapital erhöhen. Hinzu kam ein Steuerstreit mit den USA, der das Image der Bank beschädigte.

    UBS-Chef Ermotti hatte angekündigt, den Stellenabbau seines Vorgängers Oswald Grübel forcieren zu wollen. Vor allem im Investmentbanking sollten mehr Stellen wegfallen, als noch von Grübel geplant. Dieser hatte im Sommer 2011 angekündigt, die Kosten bis 2013 um zwei Milliarden Franken senken zu wollen. Damals war von 3.500 Stellen die Rede - Ermotti legte dann im Herbst noch einmal 400 Stellen im Investmentbanking drauf./hoe/DP/enl

ZÜRICH/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Patrick Poendl / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Großwildjäger schrieb:
29.10.2012 12:47:38

Also aus Kostengründen werden 10.000 Leute rausgeschmissen.....
Am Besten die restlichen 63.000 auch noch rausschmeißen, damit keine unnötigen Kosten mehr entstehen können. Dann geht der Kurs durch die Decke.

 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu UBS AG (N)

  • Relevant
    4
  • Alle
    7
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
15:29 UhrUBS kaufenMorgan Stanley
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
15:29 UhrUBS kaufenMorgan Stanley
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
01.05.13UBS kaufenNomura
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
23.04.13UBS haltenBankhaus Lampe KG
02.04.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
05.02.13UBS verkaufenKepler Equities, Inc.
28.12.12UBS verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.10.12UBS underperformCheuvreux SA
23.10.12UBS underperformCheuvreux SA
06.09.12UBS underperformCheuvreux SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für UBS AG (N) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen