Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

04.12.2012 16:13

Senden
UBS-DATEN

Neue Steuersünder-CD enthüllt Milliarden-Betrug

UBS zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die Staatsanwaltschaft Bochum hat einem Bericht zufolge bei der Auswertung einer CD mit Daten deutscher Kunden der Schweizer Großbank UBS massive Steuerbetrügereien aufgedeckt.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, enthält die CD nach einer ersten Bilanz Angaben zu rund 750 Stiftungen sowie zu 550 weiteren Fällen mit einem Gesamtanlagevolumen von umgerechnet rund 2,9 Milliarden Euro. Allein die Stiftungen sollen 204 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

   Seit 2007 kauft vor allem das Land Nordrhein-Westfalen CDs mit Daten mutmaßlicher Steuersünder auf, so auch in diesem Fall. Das Vorgehen der SPD-geführten Landesregierung stieß bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zuletzt auf immer schärfere Kritik, weil es seiner Ansicht nach den Abschluss eines Steuerabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland torpediert. SPD und Grüne halten den von Schäuble ausgehandelten Vertragsentwurf für nicht ausreichend und blockierten ihn daher kürzlich im Bundesrat. Das Thema geht nun in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat.

   Offizielle Schätzungen, wie viel Schwarzgeld Deutsche auf Schweizer Konten angelegt haben, gibt es nicht. Der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, sagte der Süddeutschen Zeitung, er vermute eine Größenordnung von etwa 150 Milliarden Euro.

   Die jetzt von der Staatsanwaltschaft Bochum und der Steuerfahndung Wuppertal geprüfte UBS-CD gelte intern als besonders ertragreich, berichtet die Zeitung weiter. Die erste Auswertung der CD widerspreche auch der Annahme, dass mittlerweile viele Steuerflüchtlinge Selbstanzeige erstattet hätten und der Erwerb von Daten daher nichts mehr bringe.

   Seit dem ersten CD-Kauf 2007 gab es dem Bericht zufolge bundesweit geschätzt 40.000 solcher Anzeigen. Von den jetzt aufgeflogenen UBS-Kunden seien aber nur wenige diesen Weg gegangen: Von den 1.300 auf der CD registrierten Fällen seien laut Staatsanwaltschaft nur 135 bekannt gewesen, weil sich die Betroffenen vor Beginn der Ermittlungen selbst angezeigt hatten.

   Mitte November hatte es im UBS-Fall die ersten Durchsuchungen gegeben - vor allem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen. Einige der mutmaßlichen Hinterzieher hatten hohe zweistellige Millionen-Vermögen in der Schweiz versteckt.

   Die Düsseldorfer Regierung hatte in den vergangenen Monaten vier Steuer-CDs gekauft. Nach ersten Schätzungen könnten sie dem Fiskus 1,3 Milliarden Euro einbringen. Die UBS-CD soll dem Bericht zufolge 3,5 Millionen Euro gekostet haben. Anders als in früheren Fällen gebe es diesmal noch keine Hinweise auf massive Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Angestellte der Bank.

   DJG/sgs

   (END) Dow Jones Newswires

   December 04, 2012 04:18 ET (09:18 GMT)- - 04 18 AM EST 12-04-12

BERLIN (AFP)

Bildquellen: Simon Zenger / Shutterstock.com

  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Depot
  • Giro
  • Autokredit
  • Privatkredit

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

eddykus schrieb:
Wertung: 1/5

05.12.2012 08:33:21

-um an kohle zu kommen ist jedes mittel recht-von wegen datenschutz-klau du mal ne cd mit betriebsinfo oder zieh es auf einen stick und verhöker das mal und sieh was dann passiert-schöne adventszeit noch im rechtsstaat-

Schneewittchen007 schrieb:
04.12.2012 21:33:58

Ein Gesamtvolumen von ca. 2,5 Milliarden Euro sind schon eine gute Hausnummer. Hoffentlich wird es möglich sein, die Gelder in unsere Haushaltskasse zu bringen, schließlich brauchen wir viel Geld für all die vom Staat erwarteten Wohltaten.

Fincayra schrieb:
04.12.2012 14:36:49

@sirmike
Die 204 Millionen Euro sind aber auch nur das, was die Stiftungen hinterzogen haben. Laut Artikel gibt es 550 WEITERE Fälle.
Ich stimme dir zwar zu, dass es für die Milliarde nicht reichen dürfte, trotzdem dürfte die Summe der hinterzogenen Steuern deutlich größer als 240 Millionen sein.

Hamtaro schrieb:
04.12.2012 13:47:43

Was sind schon 204 Mill. Steuern hinterzogen gegenüber jährlich mind. 30 Milliarden Steuern in den Sand gesetzt lt. Bund der Steuerzahler. Von der restlichen Verschwendung ganz zu schweigen.Flughafen BER ist nur ein aktuelles Beispiel von Staats-Vetternwirtschaft. Da rollen keine Köpfe.

sirmike schrieb:
Wertung: 1/5

04.12.2012 13:34:14

Wieso müsst ihr unbedingt intellektuell noch das BILD-Zeitungsniveau unterbieten? Die Überschrift spricht fett von einem Millardenbetrug und dann geht es um 204 Mio EUR an hinterzogenen Steuern. Die Straftat ist, Steuern zu hinterziehen, nicht Geld auf einer Schweizer Bankkonto zu haben!

Seite: 12
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu UBS AG (N)

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
15.04.14UBS buyGoldman Sachs Group Inc.
11.04.14UBS buyDeutsche Bank AG
31.03.14UBS overweightJP Morgan Chase & Co.
20.03.14UBS OutperformMacquarie Research
10.03.14UBS overweightMorgan Stanley
15.04.14UBS buyGoldman Sachs Group Inc.
11.04.14UBS buyDeutsche Bank AG
31.03.14UBS overweightJP Morgan Chase & Co.
20.03.14UBS OutperformMacquarie Research
10.03.14UBS overweightMorgan Stanley
05.02.14UBS haltenIndependent Research GmbH
05.02.14UBS haltenExane-BNP Paribas SA
30.01.14UBS haltenCredit Suisse Group
04.12.13UBS haltenIndependent Research GmbH
18.11.13UBS haltenCredit Suisse Group
26.08.13UBS verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
21.08.13UBS verkaufenBankhaus Lampe KG
05.02.13UBS verkaufenKepler Equities, Inc.
28.12.12UBS verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.10.12UBS underperformCheuvreux SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für UBS AG (N) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

UBS AG (N)14,37
0,86%
UBS Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen