DAX8.352-2,1%  Dow15.295-0,1%  Euro1,29380,6% 
ESt502.777-2,1%  Nas3.459-0,1%  Öl102,50,2% 
TDax961,0-1,5%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3911,6% 

19.12.2012 09:28

Senden

UBS: Verwaltungsrat genehmigt Libor-Vergleiche mit US- und britischen Behörden

UBS zu myNews hinzufügen Was ist das?


Zürich (www.aktiencheck.de) - Die schweizerische Großbank UBS AG gab am Mittwoch bekannt, dass ihr Verwaltungsrat mit dem US-Justizministerium (DoJ) und der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) Vergleiche genehmigt hat.

Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, stehen diese Vergleiche im Zusammenhang mit ihren Untersuchungen zu den Referenzzinssätzen. Die vorgeschlagene Einigung mit der CFTC muss von dieser noch bewilligt werden. Im Hinblick auf die Untersuchungen der britischen Financial Services Authority (FSA) kam ebenfalls eine Einigung zustande. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) wird ihrerseits eine Verfügung erlassen und damit das offizielle Verfahren im Zusammenhang mit UBS beenden.

Den Angaben zufolge wird UBS eine Zahlung von ca. 1,4 Mrd. Schweizer Franken (CHF) an Geldstrafen und Gewinnherausgaben leisten. UBS wird eine Geldbuße von 160 Mio. GBP an die FSA bezahlen und 59 Mio. CHF an die FINMA entrichten, was einer Herausgabe des schätzungsweise erzielten Gewinns entspricht. Daneben hat der UBS-Verwaltungsrat eine Zahlung von Geldbußen im Gesamtbetrag von 1,2 Mrd. CHF an das DoJ und die CFTC genehmigt. Separate Ankündigungen dieser beiden Behörden werden im späteren Tagesverlauf erwartet. Diese Gelder werden gemäß einem definierten Zeitplan ausbezahlt.

In den Vergleichen wurden u.a. folgende Verhaltensweisen aufgeführt: Bestimmte Mitarbeiter von UBS waren an dem Versuch beteiligt, die Eingaben für bestimmte Referenzzinssätze zugunsten von Handelspositionen zu manipulieren; gewisse Mitarbeiter der Bank haben mit Angestellten anderer Banken und Cash-Brokern konspirative Absprachen getroffen, um bestimmte Referenzzinssätze zugunsten ihrer Handelspositionen zu beeinflussen; gewisse Mitarbeiter haben den für das Einreichen von Libor-Daten zuständigen UBS-Stellen unangemessene Anweisungen erteilt, teilweise motiviert durch den Wunsch, eine unfaire und negative Markt- und Medieneinschätzung während der Finanzkrise zu vermeiden.

Auf der Grundlage der Geschäftstätigkeit bis zum Datum dieser Bekanntmachung rechnet UBS für das vierte Quartal mit einem den Aktionären zurechenbaren Reinverlust in Höhe von ca. 2,0 bis 2,5 Mrd. CHF. Gründe dafür sind in erster Linie: Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten (einschließlich der Libor-Vergleiche und Klagen im Zusammenhang mit dem Verkauf von RMBS und anderer Belange) von ca. 2,1 Mrd. CHF; Restrukturierungskosten von ca. 0,5 Mrd. CHF und Verlust von ca. 0,4 Mrd. CHF aus der Neubewertung eigener Verbindlichkeiten, die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind. Auf bereinigter Basis erwartet UBS einen Vorsteuergewinn in Höhe von 2,5 bis 3,0 Mrd. CHF für 2012. Da das Quartal noch nicht abgeschlossen ist, sind die erwähnten Schätzungen Schwankungen unterworfen, bedingt durch Marktbewegungen (inklusive solche mit Bezug zu eigenen Verbindlichkeiten) und andere Faktoren, und sind im Hinblick auf Nachtsteuerbetrachtung abhängig von Steuerberechnungen.

Die Aktie von UBS notiert derzeit bei 15,16 Schweizer Franken (-0,59 Prozent). (19.12.2012/ac/n/a)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu UBS AG (N)

  • Relevant
    4
  • Alle
    5
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
01.05.13UBS kaufenNomura
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
01.05.13UBS kaufenNomura
01.05.13UBS kaufenDeutsche Bank AG
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
23.04.13UBS haltenBankhaus Lampe KG
02.04.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
05.02.13UBS verkaufenKepler Equities, Inc.
28.12.12UBS verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.10.12UBS underperformCheuvreux SA
23.10.12UBS underperformCheuvreux SA
06.09.12UBS underperformCheuvreux SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für UBS AG (N) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

UBS AG (N)13,81
-2,79%
UBS Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen