--Sondierungsgespräche über Rekommunalisierung von E.ON Westfalen-Weser eingeleitet
--Geschätztes Volumen von 500 Millionen Euro
--An anderen sechs Regionalversorgern will der DAX-Konzern festhalten
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Von Jan Hromadko
Dow Jones NEWSWIRES
FRANKFURT (Dow Jones)--Die E.ON AG erwägt, sich von ihrer Regionaltochter E.ON Westfalen-Weser zu trennen. Der Energiekonzern und die Städte Herford und Paderborn haben Sondierungsgespräche über eine vollständige Rekommunalisierung des Regionalversorgers aufgenommen, wie alle Beteiligten am Donnerstag mitteilten.
Der Wert des Unternehmens, an dem der DAX-Konzern knapp 63 Prozent hält, wird laut eines Berichts des Manager Magazins auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Ein E.ON-Sprecher wollte die Unternehmensbewertung nicht kommentieren.
Durch eine Neuordnung der Eigentumsverhältnisse solle das Unternehmen als Energiedienstleister für die gesamte Region erhalten bleiben und die Ertragskraft soll gestärkt werden. Die Gespräche seien aber noch in einer frühen Phase, hieß es von E.ON weiter.
Die übrigen sechs Regionalversorger stünden allerdings nicht zur Disposition, betonte ein E.ON-Sprecher.
E.ON Westfalen-Weser erzielte im Jahr 2010 mit etwa 1.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 627 Millionen Euro. Das Bielefelder Westfalen-Blatt hatte am Morgen über ein Rückkaufangebot von E.ON berichtet. Die Regionalgesellschaft betreibt in Ostwestfalen-Lippe und im südlichen Niedersachsen 31.000 Kilometer Strom- und 4.000 Kilometer Erdgas-Netz. Hinzu kommen 2.400 Kilometer Wasserleitungen.
-Von Jan Hromadko, Dow Jones Newswires;
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January 26, 2012 13:22 ET (18:22 GMT)
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