21.03.2012 19:57
Bewerten
(0)

UPDATE: Generikakonzern Watson will Rivalen Actavis übernehmen - Kreise

   --Angebot bewertet Actavis mit 4,5 Milliarden Euro

   --Die Transaktion könnte noch im März über die Bühne gehen

   --Watson ist derzeit der einzige Interessent

(Neu: Weitere Details)

Von Eyk Henning Dow Jones NEWSWIRES FRANKFURT (Dow Jones)--Im Markt für Nachahmermedikamente bahnt sich offenbar eine milliardenschwere Übernahme an. Der US-Generikahersteller Watson Pharmaceuticals stehe kurz vor dem Kauf seines Schweizer Rivalen Actavis, sagten mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Das Angebot bewerte den Actavis-Konzern mit rund 4,5 Milliarden Euro.

   Die Transaktion könnte noch im März über die Bühne gehen, sagte eine der informierten Personen. Wahrscheinlicher sei aber, dass eine Vereinbarung erst nach Ostern getroffen wird. Watson sei derzeit der einzige Interessent.

   "Die beiden Unternehmen würden gut zusammenpassen", sagte eine weitere Person. Watson habe eine starke Marktpräsenz in den USA, Actavis sei in Europa gut positioniert. Ein Informant fügte hinzu, dass die Verhandlungen durch eine Avance von Watson ins Rollen gekommen seien. Sprecher von beiden Konzernen wollten die Informationen nicht kommentieren.

   Actavis ist nach Umsatz der weltweit viertgrößte Hersteller von Nachahmermedikamenten hinter Teva aus Israel, der Novartis-Tochter Sandoz und dem US-Konzern Mylan. Im vergangenen Jahr haben die Schweizer nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Claudio Albrecht rund 1,84 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 8 Prozent. "Wir sind auf einem guten Weg, in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von 13 Prozent und eine Ergebnissteigerung von 18 Prozent zu erzielen", hatte der Manager im Januar im Interview mit Dow Jones Newswires gesagt.

   Das Unternehmen, das einst in Island ansässig war, wurde 2007 für 3,6 Milliarden Euro von dem isländischen Investor Thor Bjorgolfsson von der Börse genommen. Das Geschäft stemmte er damals mit einem Kredit, der größtenteils von der Deutschen Bank stammt. Das Institut sitzt immer noch auf einem großen Teil dieses Kredits. In der Finanzkrise verlor Bjorgolfsson 2008 einen großen Teil seines Reichtums, als eines seiner größten Investitionsobjekte, die isländische Landsbanki kollabierte und in der Folge verstaatlicht wurde.

   Die genaue Eigentümerstruktur von Actavis ist aktuell unklar. Da die Deutsche Bank aber damals den Kredit bereitgestellt hat, habe sie zur Zukunft des Unternehmens ein gewichtiges Wort mitzureden, sagte eine der informierten Personen.

   Der Deal deutet auf den wachsenden Übernahmeappetit nordamerikanischer Pharmafirmen auf europäische Hersteller von Nachahmermedikamenten hin. Im vergangenen Jahr kaufte Watson den griechischen Generikaproduzenten Specifar für 400 Millionen Euro. Die Kanadische Valeant Pharmaceuticals International verleibte sich 2011 für 314 Millionen Euro die litauische AB Sanitas ein.

-Von Eyk Henning, Dow Jones Newswires; (Dana Cimilluca hat zu diesem Bericht beigetragen) +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/jhe (END) Dow Jones Newswires

   March 21, 2012 14:26 ET (18:26 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 26 PM EDT 03-21-12

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
    2
  • Alle
    4
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
15.08.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
11.08.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
11.08.2017Deutsche Bank ReduceHSBC
08.08.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
28.07.2017Deutsche Bank NeutralMacquarie Research
27.07.2017Deutsche Bank kaufenDZ BANK
27.07.2017Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
27.07.2017Deutsche Bank buyequinet AG
24.07.2017Deutsche Bank kaufenIndependent Research GmbH
29.06.2017Deutsche Bank buyequinet AG
11.08.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
28.07.2017Deutsche Bank NeutralMacquarie Research
28.07.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
28.07.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.07.2017Deutsche Bank HoldS&P Capital IQ
15.08.2017Deutsche Bank UnderperformMacquarie Research
11.08.2017Deutsche Bank ReduceHSBC
08.08.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
28.07.2017Deutsche Bank verkaufenCredit Suisse Group
27.07.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX rutscht weiter ab -- US-Börsen etwas leichter -- Experte analysiert Korrelation zwischen Bitcoin und Gold -- Great Wall an Fiat Chrysler interessiert -- Renault, Lufthansa, Air Berlin im Fokus

Versorger-Aktien geben nach starken Kursanstiegen wieder nach. Glaubt nur noch George Soros an Snapchat? Institutionelle Investoren verkaufen ihre Tesla-Aktien. BVB-Aktie nähert sich Mehrjahreshoch. Linde rät ihren Aktionären zur Annahme des Tauschangebots. TOTAL kauft Ölgeschäft von Reederei Moeller-Maersk. Buffett gibt Kampf um Oncor auf.

Top-Rankings

KW 33: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 33: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Donald Trump steht zunehmend in der Kritik. Was glauben Sie, wie lange wird er US-Präsident sein?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Air Berlin plcAB1000
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
Scout24 AGA12DM8
EVOTEC AG566480
Lufthansa AG823212
Allianz840400
TeslaA1CX3T
Nordex AGA0D655
Siemens AG723610