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10.05.2012 10:13

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UPDATE: Kosteneffizienzprogramm drückt Stada-Gewinn

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   - Hohe Sonderaufwendungen belasten Gewinn

   - Internationales Geschäft treibt Umsatz

   - Jahresprognosen bestätigt

   (Durchgehend neu)

Von Heide Oberhauser-Aslan DOW JONES NEWSWIRES FRANKFURT (Dow Jones)--Das Kostensenkungsprogramm von Stada kommt den Arzneimittelkonzern im Auftaktquartal teuer zu stehen. Die hohen Kosten für die Umsetzung des Programms belasteten das Ergebnis. Auf der Umsatzseite schlug sich der Konzern in Deutschland aber gut, auch wenn der Preisdruck das Geschäft nicht einfach macht.

   Beim Blick auf die Gewinne dominieren Rückgänge das Bild. Das operative Ergebnis fiel um 20 Prozent auf 46 Millionen Euro. Der Konzerngewinn gab sogar um 35 Prozent auf 19 Millionen Euro nach. Die Belastungen für das konzernweite Sparprogramm bezifferte der im MDAX gelistete Konzern aus Bad Vilbel im Quartal mit knapp 19 Millionen Euro vor Steuern. Ohne die Berücksichtigung dieser einmaligen Sonderaufwendungen stieg der Gewinn von Stada aber.

   Die Erlöse konnte der Arzneimittelhersteller dank Zuwächsen im internationalen Geschäft um 6 Prozent auf 443 Millionen Euro verbessern. Eine gute Geschäftsentwicklung hatte Stada in den wichtigen europäischen Ländern Italien, Belgien und Spanien. Im größten nationalen Markt Deutschland blieben die Erlöse dagegen um 4 Prozent unter Vorjahr. Hintergrund war der anhaltende Preisdruck bei Nachahmermedikamenten.

   Rückläufig waren die Erlöse auch in Serbien, dem nach Umsatz sechstwichtigsten Markt für Stada. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern hohe Abschreibungen auf Forderungen in Serbien vornehmen müssen. Ursache waren vor allem Zahlungsausfälle im staatlich kontrollierten Großhandel. Stada hält aber das operative Geschäft in Serbien grundsätzlich für stabil und will dort auch weiter wachsen.

   Erfreulich war die Geschäftsentwicklung von Stada im zweitwichtigsten Markt Russland. Dort stiegen die Erlöse um 19 Prozent.

   Die Jahresprognosen bestätigte der Konzern. Die Erlöse sollen auch dank der getätigten Zukäufe zulegen. Das bereinigte EBITDA soll mit einer hohen einstelligen Rate wachsen. Auch die Langfristziele, wonach der Umsatz bis 2014 auf 2,15 Milliarden Euro klettern soll und der bereinigte Konzerngewinn auf mindestens 215 Millionen Euro, bekräftigte Stada.

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires +49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/jhe (END) Dow Jones Newswires

   May 10, 2012 03:42 ET (07:42 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 42 AM EDT 05-10-12

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