von Tim Schäfer, Euro am Sonntag
Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1878 zurück. Der Produzent aus Georgia vermarktet auch Keramikfliesen, Natursteinplatten, Parkett- und Laminatböden. Teppiche bringen 55 Prozent des Umsatzes ein. Insgesamt hat der Konzern 22 Prozent Marktanteil für alle Bodenbeläge in den USA.
An zweiter Stelle folgt Shaw Industries, eine Tochter der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway, mit einem Anteil von 21 Prozent. Auf dem dritten Platz rangiert Armstrong mit sechs Prozent.
Als der führende Bodenspezialist profitiert Mohawk von der Erholung auf dem Immobilienmarkt: 300 Niederlassungen mit zusammen 600 Lastkraftwagen sowie 1.500 Außendienstmitarbeitern — diese Schlagkraft bietet kein anderer. Mit Mexiko, Russland und China deckt der Konzern drei wachstumsstarke Märkte ab. Ein Fünftel des Umsatzes stammt aus dem Ausland, Tendenz steigend. Zukäufe im Ausland sind zu erwarten.
Moderat ist die Börsenbewertung mit dem 1,5-fachen Buchwert. Die Familie Lorberbaum hält 16 Prozent des Grundkapitals. Daneben sind jede Menge Profianleger an Bord, darunter Bank of New York, Oppenheimer und Blackrock.
Kursziel: 66,00 Euro
Stopp: 52,00 Euro
Empfehlung: Kaufen
Zum Autor
Tim Schäfer ist Journalist und schreibt seit 1998 über Börse, Aktien und Unternehmen. Seit 2006 lebt der studierte Diplom-Betriebswirt und DVFA-Aktienanalyst in New York und berichtet von dort über die Geschehnisse an der Wall Street, unter anderem für Euro am Sonntag. Bekannt ist Schäfer für seine Berichterstattungen über kleine Nebenwerte.
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