Licht und Schatten am US-Arbeitsmarkt

Die Angaben für die beiden Vormonate wurden indessen kräftig nach oben korrigiert: Das Ministerium meldete für Dezember nun ein Stellenplus von 196.000, nachdem zunächst ein Anstieg um 155.000 gemeldet worden war. Für den November wurde die Zahl auf ein Plus von 247.000 Jobs geändert, nach bislang gemeldeten 161.000 zusätzlichen Stellen.
Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote stieg im Januar auf 7,9 Prozent. Ökonomen hatten eine Stagnation auf dem Stand des Vormonats von 7,8 Prozent erwartet. Die Quote entfernte sich damit wieder ein Stück weit von dem Ziel der US-Notenbank; die Fed will die Zinsen erst wieder erhöhen, wenn die Quote unter 6,5 Prozent sinkt.
Die durchschnittlichen US-Stundenlöhne kletterten um 0,04 Dollar auf 23,78 Dollar, während Ökonomen einen Zuwachs um 0,05 Dollar erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte im Vergleich zum Vormonat bei 34,4 Stunden.
Der Privatsektor der US-Wirtschaft, der rund 70 Prozent der gesamten Arbeitskräfte beschäftigt, schuf im Januar 166.000 Jobs. Im verarbeitenden Gewerbe entstanden 4.000 zusätzliche Jobs. In der Dienstleistungsindustrie, die üblicherweise als Wachstumsmotor für den Arbeitsmarkt fungiert, kamen per saldo 121.000 Arbeitsplätze hinzu. Die staatlichen Behörden strichen indes 9.000 Stellen.
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DJG/apo/chg Dow Jones Newswires Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc. Von Jeffrey Sparshott und Andreas Plecko
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