Termine vom 06.08.10:
- D: Produktion prod. Gewerbe Juni
- JP: ESRI Frühindikator Juni
- USA: Arbeitslosenquote Juli
- USA: Beschäftigte ex Agrar Juli
- USA: Verbraucherkredite Juni
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Allianz: Quartalszahlen
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Dexia: Quartalszahlen
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Hansen Natural: Quartalszahlen
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Klöckner-Werke: Quartalszahlen
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LANXESS: Quartalszahlen
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Magna: Quartalszahlen
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Royal Bank of Scotland : Quartalszahlen
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Veolia Environnement: Quartalszahlen
US-Arbeitsmarkt verunsichert: DAX sackt ab
Nach einem positiven Start harrte der DAX dem großen
US-Arbeitsmarktbericht. Nach einem Anstieg bis an das aktuelle Jahreshoch von 6.387 Zählern legten die Anleger den Rückwärtsgang ein und ließen den DAX um 6.350 Punkte pendeln. Die US-Beschäftigtenzahlen fielen allerdings schlechter aus als erwartet, so dass der DAX in kürzester Zeit einen starken Kursrutsch nach unten vollzog und deutlich unter die 6.300er-Marke rückte
(zum Video). Im Anschluss konnte sich das Börsenbarometer kurzzeitig wieder etwas erholen, fiel aber aufgrund schwächerer Tendenzen in New York erneut tiefer.
Zum Wochenausklang wurden unterdessen die Unternehmensnachrichten weniger. Immerhin ein Schwergewicht ließ sich am Freitag in die Bücher blicken: Der Versicherer
Allianz konnte seinen operativen Gewinn um 23 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro steigern und damit die Erwartungen übertreffen.
Der
DAX eröffnete mit einem Plus von 0,43 Prozent bei 6.361,09 Punkten. Nach einem Anstieg bis auf das Jahreshoch von 6.387 Punkten ging es für den Leitindex um 6.350 Zähler in Lauerstellung. Nach Veröffentlichung der
US-Arbeitsmarktzahlen fiel der DAX jedoch deutlich unter die 6.300er-Marke. Später konnte die Hürde zeitweise wieder genommen werden, wurde dann jedoch wieder stark unterschritten - die 6.250er-Grenze geriet in Gefahr. Am Ende verlor der DAX 1,2 Prozent auf 6.260 Punkte.
Auch der
TecDAX startete etwas fester mit einem Gewinn von 0,2 Prozent auf 777 Zähler, konnte sich jedoch ebenfalls nicht in der Gewinnzone halten. Der Techwerteindex gab ebenfalls deutlich um 0,8 Prozent auf 769 Punkte nach.
22:30 Uhr: Wall Street geht schwächer ins Wochenende
Nachdem der schlechter als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht die Kurse von Dow Jones & Co. über weite Teile des Handels kräftig unter die Räder kommen ließ, schrumpften die Verluste letztlich. Die Aktienbarometer ließen die Tagestiefs hinter sich - ein abermaliger Rückgang bei den US-Verbraucherkrediten half auf die Beine -, verweilten jedoch auf rotem Terrain. Die Situation auf dem
US-Arbeitsmarkt - die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft ging im Juli um 131.000 zurück, während Volkswirte nur einen Stellenabbau um 87.000 Beschäftigte prognostiziert hatten - schockte die Anleger regelrecht und sorgte für Verkäufe.
Unternehmenszahlen rücken dabei ins Hintertreffen. Die Übernahme des britischen Süßwarenproduzenten Cadbury zahlte sich für den US-Lebensmittelkonzern
Kraft Foods im abgelaufenen Quartal aus. Der Gewinn stieg unerwartet um 13 Prozent auf 937 Millionen Dollar. Auch der US-Versicherer
AIG konnte trotz eines Nettoverlustes von 2,66 Milliarden Dollar die Marktteilnehmer überzeugen. Der Hypothekenanbieter
Fannie Mae muss nach einem milliardenschweren Verlust im zweiten Quartal erneut staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.
Der
Dow Jones geht mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 10.654 Punkten ins Wochenende. Die
Nasdaq Composite verlor 0,2 Prozent auf 2.289 Punkte.
21:31 Uhr: Ölkatastrophe: BP will sich auf Schäden konzentrieren
Der britische Ölkonzern
BP denkt eigenen Angaben zufolge nicht über eine künftige Ausbeutung des Ölreservoirs an der Unglücksstelle nach. Er reagierte damit auf Berichte, nach denen BP es nicht ausschließe, die Quelle eines Tages wieder anzuzapfen. Hintergrund sind Äußerungen von Topmanager Doug Suttles, es gebe eine Menge Öl und Gas dort unten, und man müsse zu irgendeinem Zeitpunkt überlegen, was damit zu tun sei. "Wir sind völlig darauf konzentriert, das Versiegeln abzuschließen, wir sind auf die Auswirkungen (der Ölpest) auf die Küste konzentriert, auf die Reinigung und die wirtschaftliche Erholung", so BP-Sprecher Daren Beaudo.
21:16 Uhr: Zahl der US-Verbraucherkredite gesunken
Laut Informationen der amerikanischen Notenbank sanken die US-Verbraucherkredite Im Juni nun schon den fünften Monat in Folge. Demnach gaben die US-Verbraucherkredite um 1,34 Milliarden Dollar oder um 0,7 Prozent nach. Ratenkredite verbuchten einen Rückgang von 2,4 Prozent.
21:13 Uhr: Euro klettert auf Dreimonatshoch
Getrieben von schlechten US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli gelang es der europäischen Gemeinschaftswährung im Handelsverlauf auf 1,3333 Dollar zu steigen. Damit markierte der
Euro den höchsten Stand seit Mai dieses Jahres.
17:10 Uhr: IWF will Griechenland stärker überwachen
Der Internationale Währungsfonds, kurz IWF, eröffnet in den kommenden Wochen in Athen ein Büro, um die Sparanstrengungen Griechenlands zur Bewältigung der Schuldenkrise des Landes künftig besser zu verfolgen. Die Rolle des Büros solle sein, "Informationen zu sammeln, zu analysieren und mit der griechischen Regierung zu diskutieren", so der stellvertretende Direktor des IWF für Europa, Poul Thomson, der Zeitung "To Vima".