01.02.2013 19:50
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US-Autoverkäufe nehmen Kurs auf Fünfjahreshoch

   Der Automarkt in den USA ist robust ins neue Jahr gestartet. Seit dem 27-Jahres-Tief 2009 geht es stetig aufwärts, inzwischen ist der Fahrzeugabsatz rund eineinhalbmal so hoch wie in dem Krisenjahr. Auch der Jahresauftakt im Januar lässt die Autohersteller jubeln. Genaue Daten für den Gesamtmarkt liegen zwar noch nicht vor, Analysten rechnen aber für den ersten Monat des Jahres annualisiert mit 15,3 Millionen Autos, das wäre ein Plus von 15 Prozent.

   Von dem steigenden Interesse der Kunden profitieren natürlich die drei großen heimischen Hersteller. Ford sprach von dem besten Januar seit 2006. Mit rund 166.500 Autos schaffte der zweitgrößte US-Autobauer ein Absatzplus von 22 Prozent. General Motors und Chrysler wuchsen ebenfalls zweistellig.

   Der Start ins Autojahr ist in Amerika oft eher schwach. Die großen Werbekampagnen der Hersteller werden heruntergefahren, und bei dem schlechten Winterwetter haben die Käufer weniger Lust auf einen Besuch in den Autohäusern. Doch die niedrigen Zinsen machen es den Käufern weiterhin einfach, ihre in die Jahre gekommenen Gebrauchtwagen gegen eine neueres Modell auszutauschen. Zudem steigen die Hauspreise wieder, auch dies macht den Verbrauchern, die oft noch einen Kredit auf ihr Haus abbezahlen müssen, Mut. Lediglich vom Arbeitsmarkt kommen noch keine Impulse, die den US-Automarkt weiter beflügeln könnten.

   Von den guten Rahmenbedingungen profitieren auch die ausländischen Hersteller. Toyota befindet sich nach den Qualitätsproblemen vor einigen Jahren weiter auf der Aufholjagd. Der Absatz der Japaner legte im Januar um 27 Prozent zu. Für ein Überholen von Ford reicht es für Toyota mit knapp 158.000 verkauften Autos aber noch nicht.

   Auch die deutschen Hersteller profitieren von dem Wachstum des Marktes, allerdings legten sie im Januar - soweit schon Zahlen vorliegen - nicht mehr ganz so stark zu wie in der Vergangenheit. Volkswagen konnte nach hohen zweistelligen Zuwachsraten nur noch knapp 7 Prozent mehr Käufer finden. Inzwischen ist das Erfolgsmodell der Wolfsburger, der speziell für den US-Markt konzipierte Passat - seit einem Jahr in den Autohäusern. Der Erfolg dieses Modells kann den Absatz deshalb nicht mehr zusätzlich beflügeln. Die VW-Tochter Audi verkaufte im Januar 7,5 Prozent mehr Fahrzeuge und knackte damit die Marke von 10.000 verkauften Autos.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   February 01, 2013 12:46 ET (17:46 GMT)

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10.05.2017Volkswagen (VW) St buyHSBC
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01.04.2014Volkswagen St (VW) market-performBernstein Research
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13.11.2009Volkswagen reduzierenIndependent Research GmbH

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