14.03.2013 22:56
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US-Banken stecken nach bestandenem Stresstest Milliarden in Aktienrückkäufe

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Im Nachhall des bestandenen Stresstests der amerikanischen Notenbank haben US-Großbanken Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe angekündigt. Die Bank of America kauft eigene Papiere im Wert von bis zu fünf Milliarden Dollar zurück, wie die zweitgrößte US-Bank am Donnerstagabend mitteilte. Da die Banken den Stresstest der Fed bestanden haben, dürften sie wieder Aktienrückkäufe tätigen. Zuvor hatte die Notenbank derartige Schritte teilweise nicht genehmigt, um die Kapitaldecke der angeschlagenen Geldhäuser zu stärken.

    Auch Wells Fargo (Wells FargoCo) geht diesen Weg. Die Bank will eigene Aktien zurückkaufen und die Dividende von 25 Cent auf 30 Cent je Aktie aufstocken. Citigroup hält zwar an der Ausschüttung von 1 Cent je Aktie fest, kauft aber auch für bis zu 1,2 Milliarden Dollar eigene Aktien. JPMorgan  (JPMorgan ChaseCo) plant gar, eigene Aktien im Wert von sechs Milliarden Dollar am Markt zurückzukaufen. Morgan Stanley will Geld in die Übernahme jenes Anteils der Finanz-Boutique Smith Barney stecken, der ihr noch nicht gehört.

    Zuvor hatte die amerikanische Notenbank 18 Großbanken auf ihre Krisenbeständigkeit untersucht. 14 Banken bestanden den Stresstest ohne Auflagen. Die zwei Kreditinstitute Ally Financial und BB&T fielen hingegen durch.

GOLDMAN SACHS UND JPMORGAN BESTEHEN NUR UNTER AUFLAGEN

    Schwächen in der Kapitaldecke machte die Fed bei den Finanzkonzernen Goldman Sachs und JPMorgan aus. Die zwei Geldhäuser müssten ihre Projektion zu erwarteten Erträgen und Gewinnen bis zum Ende des dritten Quartal erneut einreichen. Mit diesen Auflagen bestanden die beiden Banken aber den Stresstest. Im Fall einer Wirtschafts- und Finanzkrise könne sich Goldman Sachs eine Eigenkapitalquote von 5,26 Prozent erhalten, schätzt die Fed. Für JPMorgan kommt die Notenbank auf eine Eigenkapitalquote von 5,56 Prozent.

    Bei dem jährlich wiederkehrenden Stresstest rechnet die Fed durch, was mit den Rücklagen der Finanzfirmen passieren würde, wenn Märkte und Realwirtschaft plötzlich einbrächen. Die Fed will dadurch sichergehen, dass die Banken selbst im Extremfall genug Geld auf der hohen Kante haben, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen. In der Finanzkrise hatte der Staat einspringen müssen./fn

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24.02.2017Goldman Sachs SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.01.2017Goldman Sachs SellCitigroup Corp.
06.01.2017Goldman Sachs BuyUBS AG
03.01.2017Goldman Sachs Equal WeightBarclays Capital
12.12.2016Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
06.01.2017Goldman Sachs BuyUBS AG
12.12.2016Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
05.12.2016Goldman Sachs buyHSBC
30.11.2016Goldman Sachs buyDeutsche Bank AG
29.11.2016Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
03.01.2017Goldman Sachs Equal WeightBarclays Capital
29.11.2016Goldman Sachs NeutralInstinet
19.10.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
20.07.2016Goldman Sachs NeutralUBS AG
20.07.2016Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
24.02.2017Goldman Sachs SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
10.01.2017Goldman Sachs SellCitigroup Corp.
06.05.2016Goldman Sachs SellSociété Générale Group S.A. (SG)
01.03.2016Goldman Sachs SellSociété Générale Group S.A. (SG)
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