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06.01.2013 03:00

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von Sven Parplies, €uro am Sonntag

US-BERICHTSSAISON

Alcoa ante portas: Aluminium im Fokus

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Alcoa ante portas: Aluminium im Fokus
Am Dienstag läutet der ­Alukonzern Alcoa die Saison der US-Quartalsberichte ein. Analysten rechnen ­insgesamt mit moderaten Gewinn­zuwächsen. Am stärksten ­legen Finanzwerte zu.

von Sven Parplies, Euro am Sonntag

Es gibt ein Unternehmen, bei dem die Buchhaltung besonders schnell rechnet: Der Aluminiumhersteller Alcoa wird am kommenden Dienstag wie üblich als erstes großes Unternehmen der USA seine Geschäftszahlen für das Schlussquartal 2012 präsentieren. Da die Berichtssaison in Deutschland erst in der zweiten Monatshälfte beginnt, werden die Zahlen aus Übersee auch die Richtung des DAX bestimmen. Geht es nach den Prognosen der Analysten, haben die Unternehmen aus dem breit aufgestellten US-Index S & P 500 ihre Gewinne im vierten Quartal erneut gesteigert, aber nur leicht: um knapp drei Prozent. Die deutlichsten Zuwächse werden mit knapp 15 Prozent bei den Finanzwerten erwartet, der größte Rückgang mit rund 5,5 Prozent dem Industriesektor vorausgesagt. Das geht aus den Daten des Finanzdiensts Thomson Reuters hervor.

Steuerstreit bremst
Anfang Oktober waren die Progno­sen noch deutlich optimistischer. Damals hatten Analysten den Unternehmen des S & P 500 ein Gewinnwachstum von fast zehn Prozent vorausgesagt, den Finanzwerten sogar fast 30 Prozent. Prognosekürzungen zu Jahresende sind allerdings keine Seltenheit. Zudem befürchten Analysten, dass sich der Steuerstreit im US-Parlament negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt haben könnte.

Die vorläufige Einigung im Steuerstreit hatte am Mittwoch noch weltweit die Börsen beflügelt. Am Donnerstag und Freitag verunsicherten Spekulationen über ein mögliches Ende der lockeren US-Geldpolitik die Anleger und sorgten für moderate Kursverluste. Am Donnerstag war das Protokoll der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed veröffentlicht worden, der für die Geldpolitik zuständig ist. Demnach sind zumindest einige Zentralbanker der Ansicht, dass das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen und zur Stützung der Konjunktur deutlich vor Ende 2013 verlangsamt oder ganz gestoppt werden sollte.

Mit der dritten Auflage des sogenannten Quantitative Easing (QE3) sollte die schwächelnde US-Konjunktur gestützt werden. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte im September Maßnahmen zum Kauf hypothekenbesicherter Wertpapiere mit einem Volumen von 40 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Das Programm wurde im Dezember noch verschärft. Aufgrund der dadurch aufgeblähten Fed-Bilanz wachsen aber die Bedenken.

Alcoa zurück in der Gewinnzone
Bei Alcoa erwarten Analysten für das vierte Quartal einen moderaten Gewinn von knapp sieben Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern einen Verlust von 18 Cent verbucht. Anfang Oktober hatte Alcoa vor einer abflauenden Nachfrage aus China gewarnt. Da sich die Lage inzwischen verbessert hat, könnte der Ausblick dieses Mal optimistischer ausfallen. Ein positives Signal setzte Klaus Kleinfeld, der deutsche Chef: Kurz vor Weihnachten kaufte er zu einem Kurs von 8,58 Dollar 839 Alcoa-Aktien.

Bildquellen: Alcoa

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