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09.01.2013 07:15

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US-BERICHTSSAISON GESTARTET

Alukonzern Alcoa wieder in der Gewinnzone

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Alukonzern Alcoa wieder in der Gewinnzone
Der Aluminium-Hersteller Alcoa ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Alcoa ist traditionell der erste bedeutende US-Konzern, der seine Bilanz für das abgelaufene Quartal und Gesamtjahr veröffentlicht.

Aluminium bleibt nach Ansicht des US-Herstellers Alcoa gefragt. Das vom Deutschen Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen sieht die Nachfrage nach dem leichten Metall in diesem Jahr weltweit um 7 Prozent steigen. Damit scheint der Bedarf an Aluminium wieder stärker anzuziehen. Im vergangenen Jahr war die Nachfrage den Alcoa-Angaben vom Dienstag zufolge um 6 Prozent gestiegen. Das war ein deutlich schwächeres Wachstum als in den Vorjahren.

Im vergangenen Jahr hatte die Schuldenkrise in Europa die Nachfrage gebremst, etwa durch gesunkene Autoverkäufe. Aluminium wird hier vor allem bei Motorblöcken eingesetzt. In diesem Jahr sieht Alcoa den Alubedarf in der Autobranche zwischen 1 und 5 Prozent steigen. Das größte Wachstum verspricht sich der Hersteller aber wie in der jüngeren Vergangenheit aus dem Flugzeugbau. Die Airlines erneuern gerade ihre Flotten.

INSTABILER WELTWIRTSCHAFT GETROTZT

Alcoa musste im vergangenen Jahr trotz der moderat gestiegenen Nachfrage aber einen Umsatzrückgang verkraften. Grund waren die gesunkenen Preise für den Werkstoff. Immerhin kehrte der Konzern im Schlussquartal in die schwarzen Zahlen zurück. Das Unternehmen verdiente im letzten Jahresviertel unterm Strich 242 Millionen US-Dollar (185 Mio Euro). Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 191 Millionen Dollar aufgelaufen; auch im Vorquartal hatte Alcoa Geld verloren.

Alcoa habe den schwankenden Metallpreisen und der instabilen Weltwirtschaft getrotzt, erklärte Kleinfeld in New York. Zum Gewinn trug auch der Verkauf eines Wasserkraftwerks bei, der allein 161 Millionen Dollar im Schlussquartal beisteuerte. Der Umsatz ging mit 2 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar weniger stark zurück als im Gesamtjahr, wo Alcoa um 5 Prozent einbüßte. Gegen Jahresende hatten sich die Alupreise wieder etwas erholt.

GRADMESSER FÜR DIE KONJUNKTUR

Das Unternehmen gilt wegen der breiten Verwendung von Aluminium als ein Gradmesser für die Konjunktur. Alcoa ist traditionell auch der erste bedeutende US-Konzern, der seine Bilanz für das abgelaufene Quartal und Gesamtjahr veröffentlicht. Somit fiel der Auftakt erfreulich aus: Nachbörslich stieg die Aktie um 1 Prozent. NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Alcoa

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