US-Hausdaten: Tiefroter Handelsausklang in Frankfurt -- DAX knapp über 5.600 -- ifo, Jenoptik, 3Com, Opel, QIAGEN, LBBW, HRE, Aurubis im Fokus
Heute anstehende Termine:
- D: Außenhandel mit den USA 1. Halbjahr
- EU: ACEA Nfz-Neuzulassungen Juli und August
- Japan: BoJ Monatsbericht September
- D: ifo Geschäftsklimaindex September
- USA: ifo Geschäftsklimaindex September
- USA: Verkäufe bestehender Häuser August
- 3Com: Quartalszahlen
- ESCADA: Quartalszahlen
- GERRY WEBER: Quartalszahlen
- KROMI Logistik: Quartalszahlen
- Research in Motion: Quartalszahlen
- Steelcase: Quartalszahlen
US-Hausdaten: Kursrutsch bei DAX & Co
Den deutschen Börsen fehlten am Donnerstag über weite Strecken des Handelstages Impulse. Im Minus gestartet hielt sich der deutsche Aktienmarkt mehrheitlich in der Verlustzone auf, unternahm aber diverse Anläufe in Richtung Nulllinie. Nachdem zwischenzeitlich überraschend gute Meldungen vom US-Arbeitsmarkt für Kauflaune hierzulande sorgten, ging es am späten Nachmittag deutlich abwärts. Schuld waren enttäuschend ausgefallene Daten vom US-Immobilienmarkt, die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser hat sich im August verringert. Ein Kursrutsch setzte ein, der zu einem tiefroten Handelsausklang in Frankfurt führte. Dem konnte auch ein erneut gestiegener ifo-Geschäftsklimaindex nicht entgegen wirken. Das Konjunkturbarometer ist das sechste Mal in Folge gestiegen, allerdings weniger deutlich, als von Experten erwartet.
Der DAX rutschte mit einem Abschlag von 0,3 Prozent zum Handelsstart unter die Marke von 5.700 Punkten. Im weiteren Verlauf baute der Leitindex seine Verluste aus. Nach einem Aufbäumen der Standardwerte fielen diese am Nachmittag wieder zurück und entfernten sich deutlich von der 5.700-er Marke. Ein Kursrutsch setzte ein, der den DAX am Ende um 1,7 Prozent auf 5.605 Zähler ins Minus drückte.
Der TecDAX büßte unterdessen zum Start 0,6 Prozent ein und startete bei 760 Zählern. Am Ende ging es um deutliche 2,3 Prozent auf 746 Zähler ins Minus.
17:32 Uhr: Ölpreise deutlich unter Druck
Die Ölpreise haben am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt und geben deutlich nach. Aktuell verbilligt sich leichtes US-Öl um 2,11 Dollar und kostet 66,28 Dollar je Barrel. Die in Europa führende Nordseesorte Brent sinkt um mehr als drei Prozent auf 65,34 Dollar je Barrel. Auch an den Rohstoffmärkten machen sich weiterhin Zweifel an der Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung breit. Eine schwache Wirtschaft bringt schwache Nachfrage nach dem schwarzen Gold mit sich - daher fallen derzeit die Preise, so Experten.
17:30 Uhr: US-Daten belasten Euro
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro musste sich im späten Handel von ihren Tageshochs verabschieden. Aktuell ist die Währung 1,4694 USD wert, in der Spitze wurde sie mit bis zu 1,4803 USD gehandelt. Enttäuschende Meldungen vom US-Häusermarkt hatten dabei die Konnjunkturpessimisten wieder auf den Plan gerufen. Der Greenback als Krisenwährung profitierte davon. Auch die schwache Entwicklung der Aktienmärkte wirkte sich eher belastend auf den Euro aus.
16:42 Uhr: LBBW erwartet Milliardenminus
Deutschlands größte Landesbank, die LBBW, geht offenbar davon aus, auch 2009 massive Verluste einzufahren. Kreisen zufolge soll sich das Minus im Gesamtjahr auf zwei Milliarden Euro summieren. Neben der Wirtschaftskrise seien insbesondere Ausfälle durch riskante Immobiliengeschäfte für den Milliardenfehlbetrag verantwortlich. Bereits im Vorjahr hatte die Landesbank einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro verbuchen müssen.
16:35 Uhr: Deutsche Börse: Staatseinstieg?
Presseangaben zufolge will der Börsenbetreiber Deutsche Börse langfristige Ankeraktionäre und hofft dabei auf einen Einstieg des Staates. Das "Manager Magazin" berichtet am Donnerstag, dass Konzernchef Reto Francioni Unterstützung bei einheimischen Verbündeten wie den Staatsbanken der KfW und Hessens Ministerpräsident Roland Koch suche. Das Blatt beruft sich dabei auf Finanzkreise. Der Frankfurter Börsenbetreiber selbst will dazu keine Stellungnahme abgeben.
16:08 Uhr: US-Verkäufe bestehender Häuser gehen zurück
Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser hat sich im August verringert. Dies teilte die National Association of Realtors (NAR, Nationale Vereinigung der Immobilienverkäufer) am Donnerstag mit.
- D: Außenhandel mit den USA 1. Halbjahr
- EU: ACEA Nfz-Neuzulassungen Juli und August
- Japan: BoJ Monatsbericht September
- D: ifo Geschäftsklimaindex September
- USA: ifo Geschäftsklimaindex September
- USA: Verkäufe bestehender Häuser August
- 3Com: Quartalszahlen
- ESCADA: Quartalszahlen
- GERRY WEBER: Quartalszahlen
- KROMI Logistik: Quartalszahlen
- Research in Motion: Quartalszahlen
- Steelcase: Quartalszahlen
US-Hausdaten: Kursrutsch bei DAX & CoDen deutschen Börsen fehlten am Donnerstag über weite Strecken des Handelstages Impulse. Im Minus gestartet hielt sich der deutsche Aktienmarkt mehrheitlich in der Verlustzone auf, unternahm aber diverse Anläufe in Richtung Nulllinie. Nachdem zwischenzeitlich überraschend gute Meldungen vom US-Arbeitsmarkt für Kauflaune hierzulande sorgten, ging es am späten Nachmittag deutlich abwärts. Schuld waren enttäuschend ausgefallene Daten vom US-Immobilienmarkt, die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser hat sich im August verringert. Ein Kursrutsch setzte ein, der zu einem tiefroten Handelsausklang in Frankfurt führte. Dem konnte auch ein erneut gestiegener ifo-Geschäftsklimaindex nicht entgegen wirken. Das Konjunkturbarometer ist das sechste Mal in Folge gestiegen, allerdings weniger deutlich, als von Experten erwartet.
Der DAX rutschte mit einem Abschlag von 0,3 Prozent zum Handelsstart unter die Marke von 5.700 Punkten. Im weiteren Verlauf baute der Leitindex seine Verluste aus. Nach einem Aufbäumen der Standardwerte fielen diese am Nachmittag wieder zurück und entfernten sich deutlich von der 5.700-er Marke. Ein Kursrutsch setzte ein, der den DAX am Ende um 1,7 Prozent auf 5.605 Zähler ins Minus drückte.
Der TecDAX büßte unterdessen zum Start 0,6 Prozent ein und startete bei 760 Zählern. Am Ende ging es um deutliche 2,3 Prozent auf 746 Zähler ins Minus.
17:32 Uhr: Ölpreise deutlich unter DruckDie Ölpreise haben am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt und geben deutlich nach. Aktuell verbilligt sich leichtes US-Öl um 2,11 Dollar und kostet 66,28 Dollar je Barrel. Die in Europa führende Nordseesorte Brent sinkt um mehr als drei Prozent auf 65,34 Dollar je Barrel. Auch an den Rohstoffmärkten machen sich weiterhin Zweifel an der Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung breit. Eine schwache Wirtschaft bringt schwache Nachfrage nach dem schwarzen Gold mit sich - daher fallen derzeit die Preise, so Experten.
17:30 Uhr: US-Daten belasten EuroDie Europäische Gemeinschaftswährung Euro musste sich im späten Handel von ihren Tageshochs verabschieden. Aktuell ist die Währung 1,4694 USD wert, in der Spitze wurde sie mit bis zu 1,4803 USD gehandelt. Enttäuschende Meldungen vom US-Häusermarkt hatten dabei die Konnjunkturpessimisten wieder auf den Plan gerufen. Der Greenback als Krisenwährung profitierte davon. Auch die schwache Entwicklung der Aktienmärkte wirkte sich eher belastend auf den Euro aus.
16:42 Uhr: LBBW erwartet MilliardenminusDeutschlands größte Landesbank, die LBBW, geht offenbar davon aus, auch 2009 massive Verluste einzufahren. Kreisen zufolge soll sich das Minus im Gesamtjahr auf zwei Milliarden Euro summieren. Neben der Wirtschaftskrise seien insbesondere Ausfälle durch riskante Immobiliengeschäfte für den Milliardenfehlbetrag verantwortlich. Bereits im Vorjahr hatte die Landesbank einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro verbuchen müssen.
16:35 Uhr: Deutsche Börse: Staatseinstieg?Presseangaben zufolge will der Börsenbetreiber Deutsche Börse langfristige Ankeraktionäre und hofft dabei auf einen Einstieg des Staates. Das "Manager Magazin" berichtet am Donnerstag, dass Konzernchef Reto Francioni Unterstützung bei einheimischen Verbündeten wie den Staatsbanken der KfW und Hessens Ministerpräsident Roland Koch suche. Das Blatt beruft sich dabei auf Finanzkreise. Der Frankfurter Börsenbetreiber selbst will dazu keine Stellungnahme abgeben.
16:08 Uhr: US-Verkäufe bestehender Häuser gehen zurückDie saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser hat sich im August verringert. Dies teilte die National Association of Realtors (NAR, Nationale Vereinigung der Immobilienverkäufer) am Donnerstag mit.



