-->-->
25.12.2012 08:30
Bewerten
 (1)

US-Haushaltsstreit bestimmt auch den Heiligabend

   Auch an Heiligabend hat der Haushaltsstreit die Anleger in den USA in Atem gehalten beschäftigt und zu Verkäufen bei Aktien geführt. Der Aktienhandel war bis 19.00 Uhr, der Anleihenhandel bis 20.00 Uhr deutscher Zeit verkürzt. Nächster Handelstag ist der Mittwoch.

-->

   Der Dow-Jones-Index verlor 0,4 Prozent, der S&P-500 fiel um 0,2 Prozent und der Nasdaq-Composite gab 0,3 Prozent nach. In einem ruhigen Vorweihnachtsgeschäft fiel der Umsatz nach dem volumenstarken Verfalltag auf 0,29 (Freitag: 1,88) Milliarden Aktien. Den 1.195 (992) Kursgewinnern standen 1.786 (2.047) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 126 (111) Titel.

   Vor allem Technologiewerte bestimmten die Schlagzeilen. So fiel die Aktie des Blackberry-Herstellers Research in Motion um weitere 2,8 Prozent, nachdem sie am Freitag um 23 Prozent abgestürzt war. Der Markt befürchtet, dass die neue Gebührenstruktur für das demnächst kommende BlackBerry 10 die Profitabilität des Unternehmens weiter untergraben könnte.

   Erstmals nach drei Handelstagen mit Verlust ging es mit der Apple-Aktie nach oben, wenn auch nur um magere 0,2 Prozent. Gedrückt hatte die Sorge wegen des von Google angekündigten "X Phone", das dem iPhone von Apple Konkurrenz machen soll.

   Das Yahoo!-Papier profitierte von einer Analystenstimme und stieg um 1,6 Prozent. Needham hat das Kursziel auf 26 Dollar angehoben und verwies auf Aktienrückkäufe und die günstige Bewertung.

   Mit Blick auf das von der Debatte um die Fiskalklippe bestimmte Auf und Ab der letzten Wochen sagte Frank Ingarra von NorthCoast Asser Management, es sei "eine Menge Psychologie" im Spiel. John Fox von Fenimore Asset Management sagte, es werde in der "59. Minute der letzten Stunde am letzten Tag" zu einer Einigung kommen.

   An den übrigen Märkten herrschte vorweihnachtliche Stille. Der Euro bewegte sich um 1,3180 Dollar. Der Goldpreis zeigte sich leicht erholt bei 1.660 Dollar je Feinunze. Der Ölpreis fiel um 0,1 Prozent auf 88,61 Dollar je Barrel. Die US-Anleihen gaben leicht nach, die Rendite der zehnjährigen Papiere stieg auf 1,77 Prozent.

=== Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs. Dow Jones Industrial 13.139,08 -0,4% -51,76 S&P-500 1.426,66 -0,2% -3,49 Nasdaq-Composite 3.012,60 -0,3% -8,41 Nasdaq-100 2.658,05 -0,2% -6,62

DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 9.05 Uhr Do, 17.44 Uhr EUR/USD 1,3182 -0,17% 1,3204 1,3224 EUR/JPY 111,7768 0,78% 110,9085 111,5606 EUR/CHF 1,2079 0,08% 1,2069 1,2073 USD/JPY 84,7850 0,92% 84,0100 84,3730 GBP/USD 1,6138 -0,71% 1,6253 1,6265 === DJG/DJN/raz

   -0-

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   December 25, 2012 02:00 ET (07:00 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 00 AM EST 12-25-12

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->