US-Konjunktur treibt DAX an -- Euro verliert -- Audi nach Gewinnsprung zuversichtlich -- Milliardenfusion perfekt: Continental und United Airlines gehen zusammen -- E.ON, TNT im Fokus
- USA: ISM-Einkaufsmanagerindex April
- USA: Bauausgaben März
- Actuate: Quartalszahlen
- Amerisafe: Quartalszahlen
- Audi: Quartalszahlen
- Clorox: Quartalszahlen
- CNA Financial: Quartalszahlen
- Cognex: Quartalszahlen
- Deutsche Telekom: Hauptversammlung
- Electronic Arts: Quartalszahlen
- FMC: Quartalszahlen
- GAGFAH: Quartalszahlen
- Loews: Quartalszahlen
- NVIDIA: Quartalszahlen
- QIAGEN: Quartalszahlen
- Tesco: Quartalszahlen
- Thomas Cook: Quartalszahlen
- TNT: Quartalszahlen
- XTO Energy: Quartalszahlen
US-Konjunktur treibt DAX anNachdem der deutsche Aktienmarkt in der vergangenen Woche unter der Rating-Abstufung von Griechenland, Spanien und Portgual litt, stand die Schuldenkrise in Südeuropa auch zu Beginn der neuen Handelswoche weiterhin im Blickpunkt der Anleger. Zwar hatte man das milliardenschwere Hilfspaket für Griechenland am Wochenende auf den Weg gebracht, an den Finanzmärkten brachte dies aber nicht die erhoffte Entspannung - nach verhaltenem Start zeigte sich zunächst keine einheitliche Richtung. Am Mittag wurde bekannt, dass das Kabinett der deutschen Griechenland-Hilfe in Höhe von 22,4 Milliarden Euro grünes Licht erteilt hat - nun müssen noch Bundestag und -rat zustimmen. Im Fahrwasser fester Tendenzen an der Wall Street konnte der DAX jedoch ebenfalls ins Plus vorrücken.
Impulse waren zum Wochen- und Monatsstart rar. Die größten Börsen in Asien waren feiertagsbedingt geschlossen, auch in London wurde heute nicht gehandelt. Daher verlief der Handel bei dünnen Umsätzen ruhig, zumal auch die Berichtssaison am Montag eine Pause einlegte. Ab Dienstag legen dann erneut zahlreiche hiesige Unternehmen ihre Bilanzen offen, was für einige Impulse an den Märkten sorgen dürfte.
Der DAX verlor zum Handelsstart am Montag 0,25 Prozent und stieg bei 6.122,76 Punkten in den Handel ein. Im weiteren Verlauf verblieb der Leitindex im Minus, konnte die 6.100er-Marke aber verteidigen. Am Nachmittag konnte der Standardwerteindex mit festen Tendenzen aus New York im Rücken ins Plus drehen. Höhere US-Bauausgaben sowie ein deutlich gestiegener ISM-Index taten ihr Übriges. Das Börsenbarometer ging um 0,5 Prozent bei 6.167 Punkten fester aus dem Handel.
Der TecDAX gewann zunächst leichte 0,1 Prozent auf 804 Indexpunkte, rutschte im Verlauf aber kurzzeitig ins Minus. Im Anschluss drehte das Aktienbarometer erneut ins Plus und baute seine Zugewinne am Ende auf 1,1 Prozent auf 812 Zähler aus.
17:45 Uhr: Klemmende Gaspedale bei ChryslerDer US-Autokonzern Chrysler hat Probleme mit klemmenden Gaspedalen. Beim 2007er Modell des Kompaktwagens Dodge Caliber liegen einige Beschwerden von Fahrern vor. Von Unfällen sei aber nichts bekannt. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde geht dem Fall nach.
17:09 Uhr: Euro fällt unter 1,32 DollarDer Euro hat trotz der Einigung auf Milliardenhilfen für Griechenland seine jüngsten Kursgewinne vollständig abgegeben. Die Gemeinschaftswährung sank nach soliden US-Konjunkturdaten am späten Nachmittag mit aktuell 1,3178 Dollar unter die Marke von 1,32 Dollar.
16:40 Uhr: WestLB: Kernbank stehtDie WestLB hat sich mit Bundeshilfe von riskanten Papieren und bilanziellem Ballast befreit. Die Auslagerung von Papieren im Gesamtvolumen von rund 77 Milliarden Euro in die erste "Bad Bank" Deutschlands ist nach einer monatelangen Vorbereitung perfekt. Die Übertragung von Papieren sei in das Handelsregister eingetragen.
16:28 Uhr: Opel-Betriebsrat bezweifelt PrognoseMit Unverständnis hat der Opel-Betriebsrat auf die deutlich gesenkten Absatzprognosen des Managements für das laufende Jahr reagiert. "Ich kann nicht nachvollziehen, warum Reilly die Absatzzahlen für 2010 nach unten korrigiert und ein derart pessimistisches Bild zeichnet", so Opel-Betriebsratschef Klaus Franz. Das widerspreche den aktuellen Produktionszahlen und den genehmigten Sonderschichten in mehreren Werken.
16:09 Uhr: Höhere US-BauausgabenDie Bauausgaben in den USA sind im März gestiegen. Demnach haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent erhöht. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 0,3 Prozent prognostiziert.



