US-Konjunkturdaten: DAX & Co. schließen schwach -- adidas rettet Gewinn -- Deutsche Börse enttäuscht -- Deutsche Bank vor Einstieg bei Sal.Oppenheim -- Henkel ohne Prognose -- P&G: Ausblick enttäuscht
Heute anstehende Termine:
- Deutschland: Dienstleistungsindex Juli
- EU: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juli
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone Juli
- EU: Einzelhandel Juni
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Industrieaufträge Juni
- USA: ISM Dienstleistungsindex Juni
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- ARQUES Industries: Quartalszahlen
- AXA: Quartalszahlen
- Balda: Quartalszahlen
- Cisco Systems: Quartalszahlen
- EPCOS: Quartalszahlen
- adidas: Quartalszahlen
- HBOS: Quartalszahlen
- Henkel: Quartalszahlen
- Lloyds Banking: Quartalszahlen
- Loewe: Quartalszahlen
- Procter & Gamble: Quartalszahlen
- Rücker: Quartalszahlen
- Swiss Re: Quartalszahlen
- Société Générale: Quartalszahlen
- TESCO: Quartalszahlen
US-Konjunkturdaten: Dax & Co. schließen schwach
Die deutschen Börsen stemmten sich über weite Strecken des Handelsverlaufs am Mittwoch zunächst gegen den Negativtrend und pendelten um die Nulllinie. Am Nachmittag sorgten allerdings enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten für Sorgenfalten an den deutschen Parketts - die Anleger reagierten mit Verkäufen und schickten die Indizes in Frankfurt tief ins Minus. Einmal mehr sorgten zudem zahlreiche Bilanzen für Bewegung. Am Vorabend hatte bereits die Deutsche Börse einen Umsatz- und Ergebniseinbruch eingeräumt - die Anleger zeigten sich enttäuscht. adidas konnte sich unterdessen in der Gewinnzone halten, was Marktteilnehmer positiv bewerteten. Auch die Bilanz des Konsumgüterkonzerns Henkel kam gut an. Die Deutsche Bank hat Gespräche über eine Beteiligung an der Privatbank Sal. Oppenheim bestätigt.
Der DAX verlor zum Handelsstart am Mittwoch rund 0,3 Prozent, pendelte im weiteren Verlauf aber unentschlossen um die Nulllinie. Am späten Nachmittag ergab sich der Leitindex dem Abwärtstrend und rutschte deutlich ab. Schlussendlich verabschiedeten sich die Standardwerte mit einem Abschlag von 1,2 Prozent bei 5.353 Zählern aus dem Handel.
Der TecDAX baute seine Verluste am Nachmittag ebenfalls deutlich aus. An den Kurstafeln stand am Ende ein Minus von 2,0 Prozent, das Börsenbarometer schloss bei 669 Indexpunkten.
17:36 Uhr: US-Daten lasten auf Euro
Enttäuschend ausgefallene Daten von US-Wirtschaftsseite haben den Konjunkturpessimismus zurück an die Devisenmärkte gebracht. Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro verlor zum Dollar daraufhin leicht. Der Greenback als Krisenwährung profitierte unterdessen. Zusätzlich wirkten sich auch Gewinnmitnahmen nach der positiven Entwicklung der vergangenen Tage belastend aus.
16:38 Uhr: US-Öllagerbestände legen zu
Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 31. Juli 2009 einen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 1,7 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Minus von 1,1 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 0,2 Millionen Barrel ausgewiesen.
16:21 Uhr: ISM-Index geht zurück
Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungsgewerbes in den USA haben sich im Juli verschlechtert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, am Mittwoch mit. So ging der ISM-Service-Index von 47,0 Zählern im Vormonat auf nun 46,4 Zähler zurück. Volkswirte waren von einem Anstieg auf 48,0 Punkten ausgegangen.
16:14 Uhr: US-Auftragseingang für langlebige Güter sinkt
Der Auftragseingang langlebiger Güter ist im Juni 2009 überraschend deutlich gesunken. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 2,2 Prozent (vorläufig: -2,5 Prozent) unter dem Vormonatsniveau. Im Mai war hier ein Plus von 1,3 Prozent ausgewiesen worden.
16:03 Uhr: Garmin übertrifft Erwartungen deutlich
Der Navigationsgerätehersteller Garmin hat mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal für einen massiven Kurssprung bei der Aktie gesorgt. Die Erlöse sanken zwar im Vorjahresvergleich von 911,7 auf 669,1 Millionen Dollar, verglichen mit dem Auftaktquartal zog der Umsatz aber kräftig an. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 256,1 Millionen Dollar - damit wurden die Analystenprognosen deutlich geschlagen.


