06.02.2013 20:23
Bewerten
 (0)

US-Medienkonzerne profitieren vom Fernsehen

    NEW YORK/BURBANK (dpa-AFX) - Das Fernsehgeschäft erweist sich als Goldgrube für die US-Medienkonzerne Time Warner und Walt Disney. Im vergangenen Quartal sprudelten Werbeeinnahmen und Abogebühren. Dagegen enttäuschten die Einspielergebnisse an den Kinokassen.

 

    Bei Disney stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 11,3 Milliarden US-Dollar (8,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am späten Dienstag mitteilte. Als sichere Bank erwiesen sich ein ums andere Mal das Fernseh-Flaggschiff ABC, die ESPN-Sportkanäle sowie die Disney -Familienprogramme.

 

    Zweitwichtigstes Standbein sind die Freizeitparks, Ferienanlagen und Kreuzfahrtschiffe. Der Konzern unterhält neben seinen zwei großen amerikanischen Parks auch Ableger in Hongkong und Tokio. Ein neuer Park entsteht in Schanghai. Als Problemfall hatte sich immer wieder Disneyland Paris erwiesen.

 

    Weniger Geld kam an der Kinokasse herein. Vor einem Jahr hatte Disney die Zuschauer mit der 3D-Version von "König der Löwen" sowie mit den "Muppets" gelockt. In diesem Quartal steckte der Konzern zunächst einmal viel Geld in die Vermarktung des Historien-Streifens "Lincoln". Auch die Verkäufe von Filmen auf DVD und Blu-ray schwächelten.

 

    Das schwache Abschneiden auf der Leinwand sowie ein teurer Rechtsstreit führten bei Disney zu einem Rückgang des Gewinns um 6 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar.

 

    Time Warner hatte mehr Glück. Dank gesunkener Kosten stieg der Gewinn um die Hälfte auf unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Die Verlagssparte mit namhaften Zeitschriften wie "Time", "People" und "Sports Illustrated" hatte erst jüngst verkündet, fast 500 Jobs streichen zu wollen.

 

    Auch Time Warner verdient sein Geld vor allem mit dem Fernsehen. Dazu gehören der Unterhaltungskanal TNT, das Nachrichten-Urgestein CNN sowie die in den USA beliebten Spielfilm- und Serienkanäle des Bezahlsenders HBO.

 

    Dagegen ging der Umsatz in der Film- und der Verlagssparte zurück. "Der Hobbit" und "Argo" konnten an den Kinokassen nicht soviel einspielen, dass die Einnahmen an den Vorjahreszeitraum herangereicht hätten. Damals war der letzten Teil der "Harry Potter"-Reihe auf DVD erschienen; auch das Videospiel "Batman: Arkham City" hatte viele Käufer gefunden.

 

    Die Anleger zeigten sich in beiden Fällen mit dem Abschneiden zufrieden. Die Disney-Aktie stieg um 1 Prozent, Time Warner legte sogar um 4 Prozent zu./das/DP/jha

 

Nachrichten zu Walt Disney

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Walt Disney

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
16.11.2016Walt Disney BuyDeutsche Bank AG
11.11.2016Walt Disney Equal WeightBarclays Capital
11.11.2016Walt Disney HoldPivotal Research Group
20.07.2016Walt Disney HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
11.05.2016Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
16.11.2016Walt Disney BuyDeutsche Bank AG
20.07.2016Walt Disney HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
11.05.2016Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
18.04.2016Walt Disney BuyPivotal Research Group
19.11.2015Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
11.11.2016Walt Disney Equal WeightBarclays Capital
11.11.2016Walt Disney HoldPivotal Research Group
08.04.2016Walt Disney Sector PerformRBC Capital Markets
16.12.2015Walt Disney NeutralGoldman Sachs Group Inc.
20.10.2015Walt Disney HoldPivotal Research Group
15.01.2016Walt Disney UnderweightBarclays Capital
22.12.2015Walt Disney SellBTIG Research
16.11.2009Walt Disney neues KurszielCitigroup Corp.
31.07.2009Walt Disney underweightJP Morgan Chase & Co.
30.03.2009Walt Disney underweightBarclays Capital
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Walt Disney nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht über 11.200 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen in Rekordlaune -- Coca-Cola kündigt Chefwechsel an -- Chinesische Investoren beenden Verhandlungen um Siltronic -- VW, AIXTRON, Zynga im Fokus

Volkswagen hat Beweismittel vernichtet. Atomkonzerne ziehen Teil ihrer Klagen zurück. Orange spricht offenbar mit Vivendi über Kauf von Canal Plus. Coeure: EZB-Beschlüsse enthalten eine Warnung. Evonik kauft Kieselsäure-Geschäft von JM Huber. Steuern: Was sich 2017 alles ändert. Carl Zeiss Meditec legt zu.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Aktien besitzt Warren Buffett in seinem Portfolio?
Jetzt durchklicken
Das verdienen die wichtigsten Staats- und Regierungschefs
Jetzt durchklicken
In diesen Städten möchten die Deutschen leben
Jetzt durchklicken
Welche Ideen hält Google für die Zukunft bereit?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern wird der American Dream gelebt
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?