30.05.2013 15:20
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US-Wirtschaft wächst im ersten Quartal schwächer als zunächst gemeldet

   Von Eric Morath und Jeffrey Sparshott

   Die US-Wirtschaft hat im ersten Quartal des Jahres nicht so stark zugelegt wie zunächst gemeldet. Wie das Handelsministerium bei seiner ersten Datenrevision berichtete, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um annualisiert 2,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten diesen Wert genau vorausgesagt. Zunächst hatte das Handelsministerium ein Plus von 2,5 Prozent gemeldet.

   Im Schlussquartal 2012 war die US-Wirtschaft nur um 0,4 Prozent gewachsen. Sie legt nach dem Lehman-Schock nun seit knapp vier Jahren wieder zu, allerdings auf dem langsamsten Pfad seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ursache für die leichte Korrektur nach unten waren etwas schwächere Lagerbestände und der Sparkurs der Regierung in Washington. Zwischen Januar und März gingen die Ausgaben der Bundesregierung um annualisiert 8,7 Prozent zurück.

   Verbessert haben sich hingegen die privaten Konsumausgaben, die um 3,4 Prozent anzogen und damit etwas stärker waren als zunächst berichtet. Die US-Verbraucher stehen für 70 Prozent der Wirtschaftsleistung in den USA. "Eine große Überraschung im ersten Quartal war, wie die Konsumenten mit dem Auslaufen der Erleichterungen auf die Einkommensteuer reagiert haben", sagte Mike Dueker, Chefvolkswirt bei Russell Investments.

   Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 1,0 Prozent, nachdem von den Statistikern vorläufig ein Plus von 0,9 Prozent berechnet wurde. Im vierten Quartal hatte der PCE-Index noch bei 1,6 Prozent haltgemacht.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/brb

   (END) Dow Jones Newswires

   May 30, 2013 08:51 ET (12:51 GMT)

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