BMW-CEO setzt auf Klein- und Kompaktwagen - Welt
Der Premiumautohersteller BMW setzt nach Aussage seines CEO verstärkt auf Klein- und Kompaktwagen. Die Marken BMW und Mini werde das Münchener Unternehmen in diesem Segment mit neuen Modellen und Varianten ausbauen, kündigte Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer im Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" an. In fünf Jahren könnte beinahe jedes zweite Fahrzeug, das bei dem DAX-Konzern vom Band laufe, ein Klein- oder Kompaktwagen sein. Reithofer halte einen Anteil von 40% am Gesamtabsatz nicht für unrealistisch.
Staatsanwaltschaft ermittelt bei Dt Telekom wegen Ungarn-Tochter
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat Ermittlungen bei der Deutschen Telekom aufgenommen. Sie habe damit auf ein Rechtshilfegesuch aus den USA reagiert, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ). Aktuell gehe es um einen Anfangsverdacht auf Bestechung oder Beihilfe zur Bestechung bei acht Personen.
Commerzbank will Firmenkundengeschäft in Frankreich ausbauen
Die Commerzbank will ihr Firmenkundengeschäft in Frankreich ausbauen. "Unser Ziel ist es, in den kommenden fünf Jahren unser Geschäft zu verdoppeln", sagte Firmenkundenvorstand Markus Beumer. Dies solle sowohl durch neue Kunden als auch durch die Intensivierung bereits bestehender Geschäftsbeziehungen erreicht werden.
IIF/Ackermann sieht Fortschritte der Banken bei Boni-Regeln
Die Banken machen Fortschritte bei der Umsetzung der neuen Regeln für Bonuszahlungen. Viele Institute knüpften ihre Bonuszahlungen stärker an den längerfristigen Erfolg, so die Schlussfolgerung einer Umfrage des internationalen Bankenverbands Institute of International Finance (IIF). Es müsse jedoch mehr getan werden. Durch die Anpassung der Vergütungssysteme soll verhindert werden, dass Banker in der Hoffnung auf hohe Boni übermäßige Risiken eingehen.
Teurer Stahl macht AUDI zu schaffen - FTD
Die gestiegenen und stark schwankenden Stahlkosten erschweren dem Automobilhersteller Audi die Kalkulation. Leichtbaumaterialien wie Aluminium werden "an Bedeutung gewinnen", sagte Audi-Einkaufschef Ulf Berkenhagen der "Financial Times Deutschland" (FTD). Stahl werde jedoch auch in Zukunft eine erhebliche Rolle im Fahrzeug spielen.
Continental stockt Bond auf 1 Mrd EUR auf - Zinssatz 7,5%
Der Automobilzulieferer Continental wird sich über eine zweite Anleihe nun insgesamt 1 Mrd EUR frisches Geld beschaffen. Wie am Markt erwartet liegt der Zins für die Papiere unter 8%. Er belaufe sich auf 7,5% und werde halbjährlich nachträglich gezahlt, teilte das Unternehmen aus Hannover mit. Die Laufzeit der bei Investoren im In- und Ausland erfolgreich platzierten Anleihe betrage sieben Jahre.
Stada-Aufsichtsrat verlängert vorzeitig Vorstandsverträge
Nach Jahren des Wechsels im Vorstand hat die STADA Arzneimittel AG nun ihre Vorstandsstruktur auf eine längerfristige Grundlage gestellt. Den Angaben zufolge hat der Aufsichtsrat des Generikaunternehmens die Verträge des Vorstandsvorsitzenden Hartmut Retzlaff und von Finanzvorstand Helmut Kraft vorzeitig verlängert. Retzlaffs Vertrag, der am 31. August 2011 geendet hätte, wurde um fünf weitere Jahre bis Ende August 2016 verlängert. Der Vertrag von Kraft, der am 31. Dezember 2012 geendet hätte, läuft nun bis Ende 2014.
Dürr erhält Großauftrag von chinesischem Automobilhersteller
Der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr hat vom chinesischen Automobilhersteller Chery einen Großauftrag im Wert von über 60 Mio EUR erhalten. Am Standort Dalian werde die Dürr AG als Generalunternehmer eine neue Lackiererei bauen, teilte der SDAX-Konzern mit. Die Bestellung von Chery sei für Dürr bereits der fünfte Großauftrag aus China seit Jahresbeginn.
Highstreet-Gläubiger stimmen Karstadt-Rettung endgültig zu
Die Hängepartie um Karstadt ist so gut wie beendet. Nachdem die Bestätigung des Insolvenzplans am Freitagmorgen noch an zwei fehlenden Unterschriften gescheitert war, liegen diese nun nach Aussage eines Sprechers des Vermieterkonsortiums Highstreet vor. Um 12.15 Uhr wollen sich Nicolas Berggruen, Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane äußern. Die Übernahme des Karstadt-Konzerns durch Berggruen sei "nunmehr durch alle nötigen Unterschriften" bestätigt, hieß es in der vom Bundesarbeitsministerium verschickten Mitteilung.
Roche reagiert mit Sparmaßnahmen auf F&E-Rücksckläge
Der schweizerische Pharmakonzern Roche reagiert mit einem Spar- und Effizienzprogramm auf den zunehmenden Kostendruck im Gesundheitswesen sowie die Rückschläge bei wichtigen Medikamentenkandidaten. Zudem sollen mit der Initiative "Operational Excellence", die auch zu einem Abbau von Stellen führen könnte, Produktivitätsverbesserungen beschleunigt werden, wie das Unternehmen mitteilte.
Russische VimpelCom will Wind und Orascom-Beteiligung kaufen
Die russische VimpelCom will dem ägyptischen Milliardär Naguib Sawiris die Mehrheit am größten Mobilfunkanbieter der arabischen Welt und den italienischen Telekomkonzern Wind abkaufen. Nach wochenlangen Spekulationen bestätigte Russlands drittgrößter Mobilfunkanbieter bei Vorlage der Halbjahreszahlen am Donnerstag entsprechende Gespräche.
WSJ: Abbott bläst Verkauf der europäischen Impfstoffsparte ab
Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hat den geplanten Verkauf seines europäischen Grippeimpfstoffgeschäftes abgeblasen. Bei der im Juni eingeleiteten Auktion der Sparte habe es vier oder fünf Interessenten gegeben, deren Eingangsgebote jedoch unter 500 Mio EUR gelegen hätten, sagte eine mit der Sache vertraute Person. Dies sei für den Konzern zu wenig gewesen.
Ölpest im Golf von Mexiko kostete BP bislang acht Milliarden Dollar
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Ölkonzern BP bislang nach eigenen Angaben 8 Mrd USD (6,2 Mrd EUR) gekostet. Diese Summe schließe alle Ausgaben für den Kampf gegen die Ölpest, die Reinigung, das Versiegeln des Bohrlochs und Zahlungen an die US-Regierung sowie die betroffenen Bundesstaaten ein, erklärte das Unternehmen. Die Kosten sind damit nach derzeitigem Stand bereits doppelt so hoch wie bei der vorhergehenden Schätzung Mitte Juli. BP hatte zudem zugesagt, einen Entschädigungsfonds von 20 Mrd USD für alle Opfer der Ölpest einzurichten.
Kia ruft in den USA 35.000 Autos wegen Brandgefahr zurück
Der südkoreanische Autobauer Kia ruft in den USA rund 35.000 Autos zurück. Grund sei eine falsche Verkabelung der Innenbeleuchtung, die zu Bränden führen könne, erklärte das Unternehmen. Am Dienstag hatte das Unternehmen bereits aus dem selben Grund den Rückruf von 18.000 Wagen in seinem Heimatland angekündigt. Den Angaben zufolge hat der Fehler bislang aber weder zu Unfällen noch zu Verletzungen geführt.
DJG/sha/has
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September 03, 2010 05:50 ET (09:50 GMT)- - 05 50 AM EDT 09-03-10