-1 of 2- 19 Oct 2011 15:00:00 UTC DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Dt Post kritisiert Netzagentur-Entscheidung zur Portofestlegung
Die Deutsche Post AG ist mit der vorgeschlagenen Entscheidung der Bundesnetzagentur zur künftigen Portofestlegung nicht zufrieden. Bleibe es bei diesem Vorhaben, werde das Unternehmen für das kommende Jahr keine Preiserhöhungen beantragen, sagte Post-Sprecher Dirk Klasen. Als Begründung verwies er auf hohe Umstellkosten. Diese würden in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Nutzen stehen.
Porsche will Staatshilfen für Werksausbau in Leipzig beantragen - Zeitung
Der Sportwagenhersteller Porsche will anscheinend erstmals Subventionen für den Bau einer neuen Produktionsanlage in Anspruch nehmen. "Wir werden für die Werkserweiterung in Leipzig Fördermittel beantragen", sagte Porsche-Vorstandschef Matthias Müller der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" laut Nachrichtenagentur dapd. Über die Höhe der möglichen Staatshilfen machte Müller keine Angaben.
Compliance-Verstoß der Grund für Freistellung von Daimlers US-Chef - HB
Das Ausscheiden des langjährigen Mercedes-Chefs in den USA am Montag soll einem Pressebericht zufolge wegen Verstößen gegen die Compliance-Richtlinien des Daimler-Konzerns erfolgt sein. So soll Ernst Lieb sein Haus in der Nähe von New York auf Kosten von Daimler luxuriös ausgebaut haben, berichtet das "Handelsblatt" (HB) unter Berufung auf einen Daimler-Manager.
Airbus und IG Metall einigen sich auf Eckpunkte für Tarifvertrag
Die Gewerkschaft IG Metall hat in den Tarifgesprächen mit Airbus einen Durchbruch erzielt. Es sei für die 16.500 Airbus-Beschäftigten in Bremen, Buxtehude, Hamburg und Stade ein Zukunftstarifvertrag ausgearbeitet worden, der eine Beschäftigungs- und Standortsicherung bis Ende 2020 vorsehe, teilte die Gewerkschaft mit.
Tognum-Eigentümer fordern Klärung möglicher Korruptionsfälle
Die neuen Tognum-Eigentümer Daimler und Rolls-Royce fordern eine Klärung der am Montag bekannt gewordenen möglichen Korruptionsfälle beim Motorenbauer vom Bodensee. "Wir gehen davon aus, dass Tognum den Fall mit höchster Sorgfalt zur Klärung bringen wird", erklärte die Daimler AG in einem Email-Statement. Die Verantwortlichkeit in der Sache liege bei Tognum, weshalb man sich nicht weiter äußern wolle.
Nutzfahrzeugezulieferer SAF wächst und bestätigt Prognose
Das Zulieferunternehmen für die Lkw- und Trailer-Industrie SAF-Holland ist im dritten Quartal zwar langsamer gewachsen als in den Quartalen zuvor, erzielt aber weiterhin robuste Zuwachsraten. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen.
Stahlarbeiter wollen 7% mehr Lohn
Die Beschäftigten der deutschen Stahlindustrie wollen in den anstehenden Tarifverhandlungen Lohnsteigerungen von 7% durchsetzen. Darauf habe sich die Tarifkommission für die 75.000 Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen verständigt, teilte die Industriegewerkschaft Metall am Mittwoch mit. In den Bundesländern liegt mit den Werken von ThyssenKrupp, Salzgitter und ArcelorMittal der Schwerpunkt der Branche.
Moody's wird optimistischer für Bonität von Hornbach
Moody's hat den Ausblick für die Bonität (Ba2) der Hornbach Baumarkt AG auf "positiv" von "stabil" verbessert. Die Baumarktkette habe erfolgreich die schwierigen Marktbedingungen in den jüngsten Jahren durchgestanden, begründete die Ratingagentur die Anhebung des Ausblicks. Dabei hätten sich die Kreditkennziffern von Hornbach sogar noch verbessert.
Manager wollen Flughafen Hahn übernehmen - Allgemeine Zeitung Mainz
Die Manager des Flughafens Hahn wollen offenbar selbst Anteile am Hunsrück-Airport übernehmen. Bei einer für Donnerstag anberaumten Pressekonferenz wolle Flughafen-Geschäftsführer Jörg Schumacher diesen Management Buy out öffentlich vorschlagen, berichtete die "Allgemeine Zeitung Mainz".
EU belegt Hersteller von Kathodenstrahlröhren-Glas mit Bußgeld
Die Europäische Kommission hat eine Kartelluntersuchung gegen vier Hersteller von Gläsern für Kathodenstrahlröhren gegen Zahlung eines Bußgeldes beigelegt. Rund 128,7 Mio EUR müssen die deutsche Schott AG und die japanischen Hersteller Asahi Glass and Nippon Electric wegen Preisabsprachen zahlen, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.
EU genehmigt Übernahme von dt Maschinenbauer MWM durch Caterpillar
Die EU-Kommission hat die Übernahme des deutschen Maschinenbauers MWM durch den US-Baumaschinenhersteller Caterpillar genehmigt. MWM bietet Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung auf Basis von Gas- und Dieselmotoren an. Zwar sei die Caterpillar Inc bereits in dem Geschäftsfeld unterwegs und der fusionierte Konzern werde eine starke Marktmacht haben. Die vertiefte Prüfung habe jedoch gezeigt, dass es sowohl in Europa als auch weltweit weiterhin ausreichend Konkurrenz geben werde, teilte die Behörde mit.
EU genehmigt Verkauf von Samsung-Festplattengeschäft an Seagate
Der südkoreanische Technologiegigant Samsung Electronics darf sein Festplattengeschäft an das US-Unternehmen Seagate verkaufen. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die 1,4 Mrd USD schwere Übernahme. Obwohl durch die Transaktion der ohnehin schon stark konzentrierte Festplattenmarkt weiter konsolidiert werde, sei die EU-Kommission zu dem Schluss gekommen, dass der Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht signifikant beeinträchtigt wird, hieß es in einer Pressemitteilung der EU-Behörde.
BAA verkauft Flughafen Edinburgh und behält Glasgow
Der britische Flughafenbetreiber BAA trennt sich aus kartellrechtlichen Gründen vom Flughafen im schottischen Edinburgh und behält dafür Glasgow. "Es war eine schwierige Entscheidung, da Edinburgh sich in der Krise als eine starke und unverwüstliche Beteiligung erwiesen hat", sagte BAA-CEO Colin Matthews. Die britische Wettbewerbsbehörde Competition Commission (CC) hatte das Unternehmen 2009 aufgefordert, die Flughäfen Stanstead und Gatwick bei London und zusätzlich Glasgow oder Edinburgh zu verkaufen.
Diageo warnt nach Umsatz- und Absatzanstieg vor schwacher Wirtschaft
Der britische Spirituosenkonzern Diageo hat in seinem ersten Geschäftsquartal dank der starken Nachfrage in den Schwellenländern Umsatz und Absatz gesteigert. Der Anbieter von Johnnie Walker, Guinness, Smirnoff und Baileys warnte jedoch vor einer anhaltend schwachen Weltwirtschaft. Bislang seien die Konsumententrends unverändert, sagte CEO Paul Walsh. "Wir sind aber wachsam in Hinblick auf alle Auswirkungen, die die schwache Weltwirtschaft auf Handelsmuster haben könnte", sagte er.
Alcatel-Lucent verkauft Sparte für Callcenter-Software
Der französische Telekommunikations- und Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat ein verbindliches Angebot für die seit Frühjahr zum Verkauf stehende Sparte Genesys erhalten. Der Finanzinvestor Permira hat für das Geschäft 1,5 Mrd USD in bar geboten, teilten die Franzosen mit. Die Transaktion soll Ende 2011 oder zu Beginn des kommenden Jahres über die Bühne gehen und unterliegt der Zustimmung der Kartellbehörden aus Europa und den USA. Genesys entwickelt unter anderem Software für Call-Center.
Fiat bestätigt trotz schwacher Märkte Gewinnziel
Der Autohersteller Fiat hält trotz der schwachen Märkte an seinen Gewinnzielen für das laufende Jahr fest. Das Geschäft in Europa schwäche sich zwar ab, in anderen Teilen der Welt laufe es jedoch gut, insbesondere in Brasilien und den USA, sagte CEO Sergio Marchionne bei Vorstellung zwei neuer Fiat-Modelle.
Travelers von Katastrophenschäden belastet
Belastet von Katastrophenschäden hat der US-Versicherer Travelers im dritten Quartal deutlich weniger verdient. Im Vergleich zum Vorjahr kletterten die Kosten für Unwetter um das Fünffache. Zur Preisentwicklung äußerte sich Travelers unterdessen relativ optimistisch. Das Aktienrückkaufprogramm soll massiv aufgetockt werden.
Exxon, BP und ENI investieren 100 Mrd USD in Irak
Drei Ölkonzerne haben Irak den Ausbau von Ölfeldern zugesichert. Die Exxon Mobil Corp, die BP plc und die Eni SpA würden dafür 100 Mrd USD investieren, sagte Thamer Ghadhban, der direkt den Premierminister des Landes in Energiefragen berät.
United Technologies steigert Quartalsgewinn und erhöht Ausblick
Ein besseres Geschäft in allen Sparten hat dem US-Mischkonzern United Technologies im dritten Quartal höhere Umsätze und Gewinne beschert. Das Nettoergebnis stieg um 11% auf 1,3 Mrd USD, wie der Technologiekonzern mitteilte. Je Aktie verdiente der Konzern 1,47 USD und damit mehr als an Wall Street erwartet. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten mit 1,44 USD gerechnet. Der Umsatz kletterte um 9% auf 14,8 Mrd USD.
Morgan Stanley macht dank Sondereffekten Gewinnsprung
Die US-Bank Morgan Stanley hat es ihren Wettbewerbern gleich getan und mit Hilfe eines Bilanztricks ihren Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert. Durch die Neubewertung der eigenen Verbindlichkeiten konnte das Institut seine Einnahmen im Quartal um 3,4 Mrd USD aufblähen. Die Bank berichtete dank dieses Effektes einen Anstieg der Einnahmen um 46% auf 9,9 Mrd USD.
Abbott spaltet sich nach Gewinneinbruch auf
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October 19, 2011 11:00 ET (15:00 GMT)
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Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hält sich mit seinen Produkten für zu breit aufgestellt. Zeitgleich mit den Drittquartalszahlen kündigte das Unternehmen aus Illinois am Mittwoch seine Aufspaltung in zwei unabhängige Aktiengesellschaften an. Die Investoren reagierten trotz eines Gewinneinbruchs um zwei Drittel positiv: Die Abbott-Aktie eröffnete in New York mit einem Plus von 6% auf 55,55 USD.
Hohe Kerosinpreise belasten American Airlines auch im 3. Quartal
Hohe Kerosinpreise und ungünstige Wechselkursbedingungen haben den American-Airlines-Mutterkonzerns AMR auch im dritten Quartal belastet und zu einer Ausweitung des Verlusts beigetragen. Der Fehlbetrag im Zeitraum Juli bis September belief sich auf 162 (Vorjahr: 143) Mio USD oder 0,48 (0,39) USD je Aktie, wie das Unternehmen mitteilte.
DJG/sha/mgo
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