Dt Bank verhandelt exklusiv mit LGT Group über BHF-Verkauf
Die Deutsche Bank will die BHF-Bank im ersten Quartal 2011 an die liechtensteinische Privatbank LGT verkaufen. Über wesentliche Eckpunkte des Verkaufs hätten sich beide Institute geeinigt, teilte die Deutsche Bank am Donnerstag in Frankfurt mit.
Russischer Autohersteller GAZ soll künftig Mercedes-Sprinter bauen
Russlands zweitgrößter Autohersteller GAZ soll künftig für Daimler Transporter bauen. Die Stuttgarter haben mit dem strauchelnden Hersteller vereinbart, dass im kommenden Jahr der erste Mercedes-Sprinter im GAZ-Stammwerk in Nischni Nowgorod vom Band rollen soll, wie Daimler am Donnerstag mitteilte. Die Deutschen investierten dazu mehr als 100 Mio EUR. Künftig sollen jährlich 25.000 Transporter jährlich das Werk verlassen.
Oberste deutsche Richter holen sich im Fall Daimler Hilfe vom EuGH
Im Schadenersatzstreit zwischen Kleinaktionären und dem Automobilkonzern Daimler um den angeblich zu spät bekanntgegebenen Rücktritt des einstigen Konzernchefs Jürgen Schrempp haben die obersten deutschen Richter Schützenhilfe vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) erbeten. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat den Luxemburger Richtern mehrere Fragen zur Auslegung der EU-Richtlinien über Insider-Geschäfte und Marktmanipulation zur Vorabentscheidung vorgelegt, wie die Karlsruher Richter mitteilten. Erst nachdem diese Fragen geklärt sind, wird sich der BGH erneut des Problems annehmen.
Finanzinvestoren wollen ThyssenKrupp-Sparte Xervon - Kreise
Zwei Finanzinvestoren buhlen um den vom Industriekonzern ThyssenKrupp zum Verkauf gestellten Industriedienstleister Xervon. Das DAX-Unternehmen spreche mit den Beteiligungsgesellschaften Advent International und Triton über die Sparte, sagte eine Person aus dem Unternehmen zu Dow Jones Newswires. Ein Sprecher von ThyssenKrupp wollte die Information nicht kommentieren. Auch von den Interessenten war kein Kommentar zu erhalten.
E.ON erweitert Pumpspeicherwerk in Hessen für 250 Mio EUR
Der Energiekonzern E.ON will seine Stromspeicherkapazität ausbauen. Am nordhessischen Edersee soll neben dem bestehenden Pumpspeicherkraftwerk eine weitere Anlage bis 2016 errichtet werden, teilte der Versorger mit. Die Investitionssumme für das 300 Megawatt (MW) starke Kraftwerk bezifferte die E.ON AG auf rund 250 Mio EUR.
Munich Re investiert in 11 deutsche Windenergieparks
Der gemessen am Prämienaufkommen weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat über seinen Vermögensverwalter MEAG 11 deutsche Windparks mit 73 Megawatt Gesamtleistung gekauft. Wie der Konzern mitteilte, hat das Bremer Unternehmen wpd die Parks für einen niedrig dreistelligen Millionen-Euro-Betrag verkauft. Die übernommenen Windparks in Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen befänden sich nahezu alle bereits am Netz.
Siemens erhält Auftrag für Umspannstationen über 100 Mio EUR
Der Technologiekonzern Siemens hat einen Auftrag zum Bau von Umspannstationen in Finnland und Estland erhalten. Die Order habe ein Volumen von rund 100 Mio EUR, teilte Siemens mit. Auftraggeber sind der finnische Netzbetreiber Fingrid und der estnische Netzbetreiber Elering.
BayWa kauft 2 Windparks in Großbritannien
Der Mischkonzern BayWa kauft in Großbritannien zwei genehmigte und baureife Windparks von der RWE-Tochter Npower. Der Kaufpreis beträgt rund 17 Mio EUR, wie die BayWa AG mitteilte. In diesem Preis sind Optionen für weitere acht Entwicklungsprojekte für Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 180 Megawatt (MW) enthalten. Die zwei genehmigten Projekte haben zusammen eine Leistung von 27 MW. Beide landgebundene Windparks sollen bis spätestens Ende 2012 fertig gestellt sein.
Fitch bestätigt GEA-Ratings nach Zukäufen
Fitch Ratings hat die Bonitätsbewertungen für langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten der GEA Group AG mit "BBB-" bzw. "F3" bestätigt. Der Ausblick für das Langfrist-Rating sei stabil, teilte die Ratingagentur weiter mit. Die Bestätigung kommt nach der Ankündigung des Spezialmaschinenbauers, sowohl den niederländischen Hersteller von Prozesstechnik zur Lebensmittelverarbeitung und -verpackung Convenience Food Systems (CFS) als auch die Bock Kältemaschinen GmbH aus Frickenhausen bei Stuttgart zu übernehmen.
freenet verkauft NEXT ID an mr. net group
Der Telekommunikationsdienstleister freenet verkauft seine Tochter NEXT ID an die mr. net group. Die Transaktion werde mit Wirkung zum 1. Januar 2011 vollzogen, teilte freenet mit. Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart. NEXT ID erbringt laut eigener Webseite für mehr als 500 Kunden, darunter etwa ProSiebenSat.1 und Ryanair, Telekommunikations- und Mehrwertdienstleistungen.
Advent reicht Textilkette Takko an Apax weiter
Die Textilkette Takko bekommt neue Eigentümer und bleibt dabei in den Händen von Finanzinvestoren. Von Apax Partners beratene Fonds kaufen den Mode-Filialisten von der Beteiligungsgesellschaft Advent International, wie letztere mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Transaktion hatte sich jedoch schon abgezeichnet, und Informanten hatten von einem möglichen Kaufpreis von rund 1,3 Mrd EUR gesprochen.
bwin wirbt bei Aktionären für Fusion mit Partygaming
Der österreichische Wettanbieter bwin wirbt bei seinen Aktionären für die im Sommer angekündigte Fusion mit dem Wettbewerber PartyGaming. Anlässlich der Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung bekräftigte die bwin Interactive Entertainment AG, dass sich die jährlichen Synergien durch den Zusammenschluss auf rund 55 Mio EUR belaufen sollen. Im Geschäftsjahr 2012 werde mit drei Viertel und ab dem Geschäftsjahr 2013 mit den vollen Synergien gerechnet.
Repsol verkauft 5% an argentinischer YPF
Der spanische Ölkonzern Repsol kommt mit der geplanten Reduzierung seiner Beteiligung an der argentinischen Sparte YPF langsam voran. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden für 500 Mio USD insgesamt 3,3% des Kapitals von YPF SA an Fonds verkauft, die von den US-Unternehmen Eton Park Capital Management, Capital Guardian Trust Company und Capital International Inc gemanagt werden. Zudem sei eine Call-Option für ein 1,6-prozentiges YPF-Aktienpaket veräußert worden.
Spanien will Solarförderung um 30% kürzen
Spanien will die Solarförderung um 30% kürzen. Dadurch könne das Land rund 740 Mio EUR einsparen, sagte Industrieminister Pedro Marin. Auch nach der Kürzung wären Solarenergieprojekte profitabel, sagte Marin.
Irland stützt Allied Irish Banks mit 3,7 Mrd EUR
Irland wird die Allied Irish Banks plc mit weiteren 3,7 Mrd EUR stützen. Damit sollten die regulatorischen Kapitalanforderungen erfüllt werden, begründete Irlands Finanzminister Brian Lenihan die erneute Kapitalspritze. De facto wird Allied Irish Banks damit zum vierten verstaatlichten Institut Irlands.
WSJ: Norilsk-Aktionär Potanin sieht Lösung im Streit mit Rusal
Der größte Aktionär des russischen Rohstoffkonzerns Norilsk Nickel sieht gute Chancen, den jahrelangen Streit um die Kontrolle des Konzerns in absehbarer Zeit zu lösen. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" sagte Großaktionär Wladimir Potanin, in drei bis vier Monaten könnte ein Vertrag stehen, wonach Norilsk das 25-prozentige Aktienpaket des Aluminiumkonzerns Rusal übernehme.
GE kostet Beseitigung von Umweltschäden 500 Mio USD
Die General Electric Co (GE) muss wegen der Beseitigung von Umweltschäden im laufenden Quartal Kosten von 500 Mio USD verbuchen. Mit der Summe werde die weitere Ausbaggerung des Hudson River finanziert, teilte der US-Mischkonzern mit. Positive Effekte wie eine positive Entscheidung in einem Steuerstreit dürften laut GE die Kosten jedoch aufwiegen.
Investor will US-Einzelhändler Jo-Ann Stores für 1,6 Mrd USD kaufen
Die Beteiligungsgesellschaft Leonard Green & Partners will für insgesamt 1,6 Mrd USD die US-Einzelhandelskette Jo-Ann Stores übernehmen. Das Private-Equity-Unternehmen biete 61,00 USD in bar je Jo-Ann-Aktie, teilte die Jo-Ann Stores Inc mit. Dies sei ein Aufschlag von 34% auf den Schlusskurs vom Mittwoch.
DJG/has/jhe
(END) Dow Jones Newswires
December 23, 2010 11:00 ET (16:00 GMT)
Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 00 AM EST 12-23-10