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23.09.2011 08:00

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ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung

Deutsche Lufthansa zu myNews hinzufügen Was ist das?


   EU fordert vorgezogene Kapitalspritze für 16 Institute - FTD

   Europas Aufseher wollen die 16 beim letzten Bankenstresstest fast durchgefallenen Institute einem Pressebericht zufolge rascher mit frischem Kapital versorgen als bislang geplant. Davon betroffen sein könnten nach Informationen der "Financial Times" sieben spanische Banken, jeweils zwei aus Deutschland, Griechenland und Portugal sowie je eine aus Italien, Zypern und Slowenien, wie die FT-Schwesterzeitung "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagausgabe) berichtet. Darunter sind die deutsche HSH Nordbank und die Norddeutsche Landesbank. Der Vorstoß soll für neues Vertrauen in die europäische Finanzindustrie sorgen. Die 16 betroffenen Banken müssten sich jetzt unverzüglich zusätzliches Kapital beschaffen, sagte ein hochrangiger französischer Beamter laut FTD. Auf der Liste der Problemfälle steht laut der Zeitung kein Institut aus Frankreich. Zuletzt hatte es an den Märkten Spekulationen gegeben, die Großbanken des Landes benötigten frisches Kapital, weil sie so viele Anleihen aus dem pleitegefährdeten Griechenland halten.

   Lufthansa-CEO schließt Verkauf von JetBlue-Anteil nicht aus

   Die Deutsche Lufthansa AG schließt den Verkauf ihrer Beteiligung an der US-Fluggesellschaft JetBlue nicht aus. Es gebe aber keine Eile für einen Verkauf, sagte CEO Christoph Franz zu Analysten während des Lufthansa-Investorentages in Zürich am Mittwoch. Die strategische Bedeutung der Beteiligung habe sich in den vergangenen Jahren nach der Fusion von United Airlines und Continental Airlines zur United Continental Holdings reduziert. Es gebe einige Assets, so Franz, bei denen die Frankfurter Airline ihre Einstellung hinsichtlich der strategischen Bedeutung geändert habe. JetBlue sei eines davon. Derzeit hält die Lufthansa rund 15,9% an JetBlue. Der DAX-Konzern hatte im Januar 2009 für etwa 300 Mio USD 19% an JetBlue gekauft.

   Stada: Können Langfristprognose wahrscheinlich erhöhen - FAZ

   Der Arzneimittelkonzern Stada ist zuversichtlich, trotz der jüngsten Probleme in Serbien seine Langfristprognose nach Abschluss seiner Akquisitionen auch erhöhen zu können. "Wenn wir die Akquisitionen - außer dem Grünenthal-Sortiment auch die Generikasparte von Spirig aus der Schweiz und die Marke Cetraben mit ihren Hautpflegeprodukten - unter Dach und Fach haben, werden wir die Prognose wahrscheinlich sogar erhöhen können", sagte Stada-CEO Hartmut Retzlaff der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Freitagausgabe). Stada hatte am Mittwoch den Markt mit der Ankündigung millionenschwerer Abschreibungen in Serbien geschockt. Der MDAX-Konzern muss im dritten Quartal fast 100 Mio EUR auf offene Forderungen seiner serbischen Tochter Hemofarm abschreiben.

   WestLB dementiert doppeltes Angebot von Verbundbank-Portfolio

   Die WestLB hat am Donnerstag Informationen dementiert, wonach sie ein Firmenkundenportfolio im Umfang von 5 Mrd EUR sowohl der HSBC Trinkaus als aus der Helaba zum Kauf angeboten hätte. "Die WestLB betreut - in Abstimmung mit der jeweiligen Sparkasse - Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 50 Mio EUR und 250 Mio EUR im Unternehmenssegment Verbund und Mittelstand. Dieses Portfolio ist daher auch keinem Dritten angeboten worden", sagte ein Sprecher der WestLB. Die kolportierten 5 Mrd EUR ließen sich in keiner Weise herleiten. Zuvor hatte Dow Jones von einer mit der Sache vertrauten Person erfahren, dass die WestLB der HSBC Trinkaus ein 5 Mrd EUR schweres Portfolio mit Mittelstandskrediten zum Kauf angeboten habe. Dieses gehöre aber eigentlich in die künftige Verbundbank.

   adidas-Wettbewerber Nike glänzt im ersten Quartal

   Der US-Sportartikelhersteller Nike hat in seinem Erstquartal 2011/2012 von einer Krise nichts gespürt und glänzend verdient. Der adidas-Wettbewerber wies nach US-Börsenschluss dank der Stärke in seinem Nordamerika-Geschäft und auf den Wachstumsmärkten einen Sprung des Nettogewinns auf 645 (559) Mio USD bzw 1,36 (1,14) USD je Aktie aus. Der Konzernumsatz kletterte um 18% auf 6,08 Mrd USD. Nike übertraf damit die Prognosen an Wall Street deutlich. Analysten hatten lediglich mit einem Ergebnis je Aktie von 1,21 USD bei einem Umsatz von 5,75 Mrd USD gerechnet. Auch die künftigen Geschäftsaussichten sehen bei Nike gut aus, derzeit ist mit keinem Nachfrageeinbruch zu rechnen: Bei den künftigen weltweiten Bestellungen berichtete der Konzern mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ein Plus von 16% auf 8,5 Mrd USD. Bereinigt um Wechselkursschwankungen liegen die Bestellungen 13% über Vorjahr.

   Investoren vor Milliarden-Einstieg bei Yahoo-Beteiligung Alibaba - Kreise

   Eine Gruppe von Investoren, darunter die Private-Equity-Firma Silver Lake Partners, steht laut Kreisen kurz vor dem Einstieg bei dem chinesischen Onlinehändler Alibaba. Insgesamt 1,6 Mrd USD wollen die Investoren demnach auf den Tisch legen, um Anteile an dem Konzern, den dem Yahoo maßgeblich beteiligt ist, von dessen Mitarbeitern zu kaufen. Über die Höhe der angestrebten Beteiligung wurden keine Angaben gemacht. Allerdings werde Alibaba durch die Investition mit insgesamt 30 Mrd USD bewertet, sagten mit der Sache vertraute Personen. Silver Lake und andere Beteiligte hätten bereits seit Jahren mit Alibaba über einen Einstieg gesprochen, hieß es. Zu der Gruppe gehören den Angaben zufolge auch der russische Internetinvestor Digital Sky Technologies und der Staatsfonds von Singapur, Temasek Holdings. Die Alibaba Group mit Sitz in Hangzhou betreibt die Handelsplattform Alibaba.com sowie Chinas größte Shopping-Webseiten Taobao Marketplace und Taobao Mall.

DJG/cbr (END) Dow Jones Newswires

   September 23, 2011 01:30 ET (05:30 GMT)

   Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.- - 01 30 AM EDT 09-23-11

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