Übergangsregierung in Griechenland vereinbart -- Wall Street schließt schwächer -- DAX verliert fast 3 Prozent -- LinkedIn, Commerzbank im Fokus
- D: Auftragseingang Industrie September
- EU: Erzeugerpreise Industrie September
- USA: US-Arbeitsmarktdaten Oktober
- USA: Monster Arbeitsmarktbericht Oktober
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- Ameren Corp.: Quartalszahlen
- Capital Stage AG: Quartalszahlen
- Commerzbank AG: Quartalszahlen
- CURANUM AG: Quartalszahlen
- GlaxoSmithKline plc (GSK): Quartalszahlen
- Lafarge S.A.: Quartalszahlen
- Pepco Holdings Inc.: Quartalszahlen
- Rofin-Sinar Technologies Inc.: Jahresabschluss
- Smith & Nephew plc: Quartalszahlen
- Universal Corp.: Quartalszahlen
- Washington Post Co.: Quartalszahlen
DAX gibt nachDer DAX ist mit einem Plus von 0,64 Prozent bei 6.175,43 Punkten in den Handel eingestiegen und gab im Laufe des Handels deutlich ab. Bis zum Börsenschluss verlor der Aktienindex 2,72 Prozent auf 5.966,16 Punkte.
Der TecDAX gewann zum Auftakt 0,6 Prozent auf 704 Indexpunkte und beendete den Tag 1,0 Prozent fester bei 707 Zählern.
Die Anleger waren zum Handelsstart am Freitag zunächst in Kauflaune und schickten die Börsen mit Gewinnen in den letzten Börsentag der Woche. Auf Unternehmensseite sorgte ein Mega-IPO für Interesse: Das Schnäppchenportal Groupon hat einen traumhaften Börsenstart hingelegt. Die Aktie konnte zeitweise über 50 Prozent über ihren Ausgabepreis von 20 Dollar steigen. Die Quartalszahlen der Commerzbank AG fielen unterdessen noch schlechter aus als erwartet. Die Griechenlandkrise hat das Unternehmen tief in die roten Zahlen gedrückt. Dies belastete die Aktie des Unternehmens. Auch der geschrumpfte Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie durchwachsene US-Arbeitsmarktzahlen
sorgten für schlechte Stimmung.
Nach dem gestrigen Chaos in Athen, wo die griechische Regierung zu einer Krisensitzung zusammenkam und schlussendlich ihre Pläne für ein Referendum aufgab, richtete sich das Augenmerk der Anleger auch am Freitag wieder nach Südeuropa. In Griechenland stellt Ministerpräsident Papandreou, der am Vorabend einen möglichen Rücktritt in Betracht gezogen hatte, die Vertrauensfrage.
Darüber hinaus blieb das G20-Treffen in Cannes im Fokus. Die Pläne für eine Finanztransaktionssteuer wurden gestoppt. Zudem einigten sich die Regierungschefs der führenden Industrienationen auf eine Prozedur zur Restrukturierung der systemrelevanten internationalen Banken. Daneben hat Italen zugestimmt seine Sparanstrengungen künftig vom IWF überwachen zu lassen.
00:05 Uhr: Papandreou gewinnt VertrauensfrageIn Griechenland konnte der amtierende Premier Giorgos Papandreou mit einer hauchdünnen Mehrheit die Vertrauensfrage für sich entscheiden. Schon morgen will Papandreou Gespräche mit der Opposition über die Bildung einer Übergangsregierung aufnehmen.
23:35 Uhr: Griechischer Finanzminister fordert Übergangsregierung bis kommenden MontagDer griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hat die Bildung einer neuen Übergangsregierung bis zum kommenden Montag gefordert. Die Lage sei "sehr ernst", sagte Venizelos am späten Freitagabend im Parlament in Athen. Die Übergangsregierung solle bis Ende Februar agieren. Zur Meldung
23:05 Uhr: Schuldenkrise trifft auch Warren BuffettAuch für ein Finanzgenie wie Warren Buffett ist die Schuldenkrise in Europa schwer zu verdauen. Im dritten Quartal fiel der Gewinn seiner Investmentholding Berkshire Hathaway im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf unterm Strich 2,3 Milliarden Dollar. Damit konnte sich Buffett allerdings besser halten als von Analysten erwartet. Buffett musste bei seinen Finanzspekulationen einen Verlust von heftigen 1,5 Milliarden Dollar hinnehmen. Zur Meldung
21:10 Uhr: Moody's senkt Rating für ZypernDie US-Ratingagentur Moody's hat die Einstufung der langfristigen Kreditwürdigkeit Zyperns von "Baa1" auf "Baa3" gesenkt. Eine weitere Senkung sei möglich, teilte das Institut mit. Nur eine Stufe unter der aktuellen Bewertung beginnt bei Moody's das "Ramsch"-Niveau, also der Bereich der besonders riskanten Anlagen. Zur Meldung
21:05 Uhr: Wall Street schließt nach Arbeitsmarktbericht schwächerDurchwachsene US-Arbeitsmarktdaten haben vor dem Wochenende den Handel an den US-Börsen belastet. Auch die Aussicht auf eine Zwangsrestrukturierung sogenannter systemrelevanter Banken, wie auf dem G20-Gipfel beschlossen, sorgte unter den Anlegern eher für Unsicherheit. Die anstehende Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament steht erst nach Börsenschluss an.
Unternehmensseitig konnte der Karrierenetzwerkbetreiber LinkedIn seinen Umsatz im dritten Quartal von 61,8 Millionen Dollar im Vorjahr auf 139,5 Millionen Dollar steigern. Beim Nettoergebnis wurde allerdings ein Verlust von 1,6 Millionen Dollar ausgewiesen. Wie der Konzern weiter ausführte, konnte die Zahl der Mitglieder des Karrierenetzwerks gegenüber dem Vorjahreswert um 63 Prozent auf 131,2 Millionen gesteigert werden.
Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 11.983 Punkten.
Der Nasdaq Composite gab um 0,4 Prozent auf 2.686 Zähler nach.
20:30 Uhr: Euro im späten Handel kaum verändertDer Euro Euro notiert im späten US-Handel kaum verändert weiterhin unter der Marke von 1,38 US-Dollar. Nachdem sie am Mittag noch deutlich höher notiert hatte, war die europäische Gemeinschaftswährung im Anschluss an den G20-Gipfel unter Druck geraten. Zur Meldung
19:58 Uhr: Lisa Germany strebt Squeeze-Out bei Leica Camera anDie Leica Camera AG gab am Freitag bekannt, dass die Mehrheitsaktionärin Lisa Germany Holding GmbH, die einen Anteil von 97,56 Prozent an Leica hält, die verbliebenen Minderheitsaktionäre durch einen Squeeze-Out aus dem Unternehmen drängen will. Zur Meldung
19:10 Uhr: Bayer erhält US-Zulassung für Gerinnungshemmer Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat mit seinem neuen Gerinnungshemmer Xarelto in den USA einen klaren Erfolg erzielt. Die US-Gesundheitsbehörde FDA erteilte dem Medikament zum Schutz vor Schlaganfällen bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen ohne weitere Auflagen die Zulassung. Zur Meldung
19:05 Uhr: Wall Street gibt nach Arbeitsmarktbericht nachDurchwachsene US-Arbeitsmarktdaten belasten vor dem Wochenende den Handel an den US-Börsen. Auch die Aussicht auf eine Zwangsrestrukturierung sogenannter systemrelevanter Banken, wie auf dem G20-Gipfel beschlossen, sorgt unter den Anlegern eher für Unsicherheit. Die Griechenland-Frage bleibt weiter im Unklaren und dürfte bis zum heutigen Börsenschluss noch nicht geklärt sein.
Unternehmensseitig konnte der Karrierenetzwerkbetreiber LinkedIn seinen Umsatz im dritten Quartal von 61,8 Millionen Dollar im Vorjahr auf 139,5 Millionen Dollar steigern. Beim Nettoergebnis wurde allerdings ein Verlust von 1,6 Millionen Dollar ausgewiesen. Wie der Konzern weiter ausführte, konnte die Zahl der Mitglieder des Karrierenetzwerks gegenüber dem Vorjahreswert um 63 Prozent auf 131,2 Millionen gesteigert werden.
Der Dow Jones verliert im laufenden Handel 0,6 Prozent auf 11.967 Punkte.
Der Nasdaq Composite gibt um 0,3 Prozent auf 2.689 Zähler nach.


