DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

03.09.2012 12:55

Senden
ÜBERNAHME GEPLATZT

Rhön-Klinikum brechen ein - Fresenius gibt Übernahme auf

Fresenius zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die Aktien von Rhön-Klinikum sind eingebrochen. Der Medizinkonzern Fresenius gibt im Kampf um den Klinikbetreiber auf und wird bis auf Weiteres kein neues Übernahmegebot starten.

RHÖN-KLINIKUM-Aktien rutschten im frühen Handel um mehr als 20 Prozent ab. Fresenius-Papiere legten dagegen an der DAX-Spitze zu. Die Standardwerteindizes DAX und MDAX konnten sich indes zunächst nicht für eine einheitliche Richtung entscheiden.

    Eine der spektakulärsten Übernahmeschlachten der vergangenen Jahre ist hierzulande vorerst beendet. Fresenius war im Frühjahr unter anderem wegen der Störfeuer des Konkurrenten Asklepios mit dem Versuch gescheitert, Rhön-Klinikum für 3,1 Milliarden Euro zu übernehmen. Seitdem wurde immer wieder über eine neue Offerte spekuliert. Nun hat sich der Medizinkonzern entschieden kein neues Übernahmeangebot vorzulegen. Ein Händler sagte: "Die Lage ist nun sehr kompliziert, und es gibt nur Verlierer." Die verschiedenen Investoren werden sich weiter blockieren, bei Rhön ist das Geschäft durch den Fokus auf die Übernahme beeinträchtigt worden, und der Verkaufsdruck der kurzfristig engagierten Investoren wird extrem hoch sein, so der Börsianer.

 HOHER AKTIENÜBERHANG BRINGT RHÖN UNTER DRUCK

    Der hohe Aktienüberhang von Investoren, die auf eine neues Angebot gesetzt haben, löst nun einen deutlichen Kursrückgang aus, schrieb Analyst Volker Braun von der Commerzbank. Zunächst erscheine ein Risikoabschlag von 20 Prozent auf den errechneten fairen Wert von 18 Euro je Aktie angemessen. Er rechnet angesichts der zu schwachen Bilanz nicht mit einem Gebot durch Asklepios, und auch die Gewinnwarnung von Rhön erscheine nun nicht danach, als ob nur reiner Tisch gemacht worden sei. Zudem habe sich die strategische Position des Klinikbetreibers verschlechtert, da die drei großen Wettbewerber nun Aktionäre seien. Das könnte den Spielraum des Managements mittelfristig einschränken. Braun bleibt auf "Reduce" mit einem Kursziel von 15,00 Euro je Aktie.

  "Für den Markt und die Investoren ist die Absage eine große Enttäuschung", sagte auch Analystin Theresa Dick vom Bankhaus Lampe. Vor allem die Ankündigung von Asklepios vor dem Wochenende, die Anteile weiter aufstocken zu wollen, dürfte aus ihrer Sicht ausschlaggebend für die Absage gewesen sein. Der Krankenhaus-Markt sei von Übernahmefantasien getrieben worden und entsprechend negativ sie die Meldung nun zu werten. Equinet-Analyst Konrad Lieder stuft fundamental die Unternehmensbestandteile des Klinikbetreibers indes weiter attraktiv ein. Doch könnte das Management in Frage gestellt werden und eine Reihe unfreundlich gestimmter Minderheitsaktionäre könnte operative Störungen verursachen. So könnte sich die Situation festfahren.

    FRANKFURT (dpa-AFX )

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
03.05.13Fresenius SECo haltenWarburg Research
02.05.13Fresenius SECo haltenIndependent Research GmbH
02.05.13Fresenius SECo kaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.05.13Fresenius SECo haltenS&P Equity Research
02.05.13Fresenius SECo kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13Fresenius SECo kaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.05.13Fresenius SECo kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
02.05.13Fresenius SECo kaufenCredit Suisse Group
01.05.13Fresenius SECo kaufenUBS AG
30.04.13Fresenius SECo kaufenNational-Bank AG
03.05.13Fresenius SECo haltenWarburg Research
02.05.13Fresenius SECo haltenIndependent Research GmbH
02.05.13Fresenius SECo haltenS&P Equity Research
05.03.13Fresenius SECo haltenBarclays Capital
28.02.13Fresenius SECo haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
07.12.10Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
13.08.10Fresenius Vz verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
01.04.10Fresenius VZ "reduce"SEB AG
31.03.10Fresenius VZ verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
18.09.08Fresenius sellSociété Générale Group S.A. (SG)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Fresenius SE & Co. KGaA (St.) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen