UMBAUKOSTEN 400 MIO. EURO
Der Sektor werde in den beiden Geschäftsjahren 2013 und 2014 insgesamt 3,2 Milliarden Euro zum Sparprogramm beitragen, sagte Sektorvorstand Michael Süß am Dienstag bei einer Investorenkonferenz in Charlotte (North Carolina). Die Umbaukosten bezifferte er für den Zeitraum auf bis zu 400 Millionen Euro. Wie sich der Umbau auf die Arbeitsplätze in dem Sektor auswirkt, sagte Süß zunächst nicht.
Siemens hatte sich im November nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Geschäftsjahr ein unerwartet hartes Sparprogramm auferlegt. Sechs Milliarden Euro sollen bis 2014 eingespart werden, die Ergebnismarge der Sektoren soll mindestens 12 Prozent erreichen. Dazu will der Konzern vor allem beim Einkauf weniger ausgeben, in der Konstruktion mehr auf die Kosten achten und Bürokratie abbauen.
Im Energiegeschäft, das bei Siemens von Turbinen zur Stromerzeugung über schlüsselfertige Kraftwerken und Technik zur Stromübertragung bis zu Windkraftanlagen reicht, konnte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz zwar noch um zwölf Prozent auf 27,5 Milliarden Euro steigern. Der Auftragseingang brach aber um 14 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro ein. Wegen teurer Anschlussprobleme bei Windparks in der Nordsee und eines enttäuschenden Abschneidens des mittlerweile zum Verkauf gestellten Solarkraftgeschäfts ging das Sektorergebnis um fast die Hälfte auf 2,2 Milliarden Euro zurück./stb/stw/she CHARLOTTE (dpa-AFX)
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