29.01.2013 13:56
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Ford fährt massive Verluste in Europa ein

Umfeld bleibt unsicher
Für Ford stellt sich die Lage in Europa noch dramatischer dar als befürchtet.
Im vergangenen Jahr hat der US-Konzern auf dem wichtigen Markt einen Vorsteuerverlust von annähernd 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro) eingefahren. Für das laufende Jahr geht der Hersteller nun sogar von einem Minus von rund 2,0 Milliarden Dollar aus. 2011 hatte Ford beinahe noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

     Grund für den Absturz sind die schwachen Verkäufe auf dem von der Schuldenkrise geplagten Kontinent. Das wirtschaftliche Umfeld bleibe unsicher, erklärte Ford am Dienstag am Firmensitz in Dearborn nahe Detroit. Dagegen floriert das Geschäft auf dem Heimatmarkt, was Ford letztlich die Bilanz rettete. Unterm Strich verdiente der Konzern im vergangenen Jahr knapp 5,7 Milliarden Dollar. Das ist eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre.

    Den weltweiten Absatz hatte Ford trotz der Rückgänge in Europa annähernd stabil bei 5,7 Millionen Autos halten können. "Wir sind gut aufgestellt für ein weiteres starkes Jahr", erklärte Konzernchef Alan Mulally mit Blick auf 2013. Vorbörslich stieg die Aktie um 2 Prozent.

    Um in Europa wieder in die Spur zu kommen, schließt Ford drei Werke in Großbritannien und Belgien. 6200 Jobs gehen im Rahmen des Sparprogramms verloren. Ford werde die Situation beobachten und notfalls weitere Maßnahmen ergreifen, hieß es. Der Konzern will ab Mitte des Jahrzehnts wieder Geld in Europa verdienen.

    DEARBORN (dpa-AFX)

Bildquellen: Darren Brode / Shutterstock.com, Tom Kleiner / pixelio.de

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