Umfrage von FORSA und AWD: Euro-Krise - Jeder zweite Deutsche sorgt sich um Währungsstabilität
Auffällig: Im Westen sind die Sorgen um den Euro weitaus größer (46 Prozent) als im Osten der Republik (40 Prozent). Am größten ist die Sorge über die Euro-Krise in der Gruppe derer, die über ein Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.000 und 2.000 Euro verfügen. Bundesweit sind junge und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen von Sorge über den Euro betroffen: So ist fast jeder Zweite (46 Prozent) bei den 41- bis 50-jährigen sowie bei den 18- bis 30-jährigen (ebenfalls 46 Prozent) in Sorge über die Entwicklung der Europäischen Gemeinschaftswährung. In der Altersklasse der 31- bis 40-jährigen sind dies 42 Prozent. Generell am wenigsten Sorgen in Hinblick auf das Jahr 2011 macht sich die Bevölkerungsgruppe mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro und mehr (39 Prozent).
Die Diskussionen um die Stabilität des Euros haben Spuren hinterlassen: Einer kürzlich erfolgten Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zufolge, bangen zwei Drittel der erwerbstätigen Deutschen auch um ihre Altersvorsorge.
"Trotz der Euro-Krise sollte man die private Altersvorsorge nicht vernachlässigen oder sogar aussetzen", sagt Béla Anda, Chief Communication Officer (CCO) von AWD. So könnten stetig sinkende Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung nur durch private Vorsorge ausgeglichen werden. "Je eher man damit beginnt und je konstanter man spart, desto besser".
Hintergrundinformationen:
Mit rund 5.500 Beratern und 441.400 beratenen Kunden in 2009 ist die AWD-Gruppe einer der führenden Finanzdienstleister in Europa für die Beratung von Privathaushalten mit mittleren bis gehobenen Einkommen. AWD bietet keine eigenen Produkte an, sondern kann bei der Produktauswahl auf ein breites Produktportfolio führender europäischer Hersteller zurückgreifen. Kernmärkte der AWD-Gruppe sind Deutschland, Österreich, Großbritannien und die Schweiz. Zudem ist AWD in ausgewählten Ländern der Region Zentral-/Osteuropa tätig.
FORSA, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, hat in der Zeit vom 17. bis 21. Dezember 2010 je 1.004 Bundesbürger zwischen 18 und 50 Jahren in einer Repräsentativumfrage befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkte.
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