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aktualisiert: 24.02.2010 17:39

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Uneinheitliches Bild an deutschen Börsen -- Bernanke: Leitzins bleibt weiter niedrig -- Citigroup: Trennung von Hedgefonds-Geschäft? -- Commerzbank unter Druck -- Freddie Mac, Post, Bayer im Fokus


DAX rettet Plus. GfK-Index sinkt. Fresenius-Familie nach Zahlen gefragt. Presse: 6 Bieter für Siemens-Hörgerätesparte. Volvo mit Absatzeinbruch. Deutsches Staatsdefizit größer als angenommen. Heideldruck schnallt Gürtel enger. Honda-Chef strukturiert Europa-Führung um. Toll Brothers: Weniger Abschreibungen dämmen Verluste ein. Grundsatzeinigung bei A400M. Staatshilfe für Opel bedroht? Bilfinger Berger-Aktie erneut auf Talfahrt. SoFFin erwartet Milliardenminus. H&R Block: Gewinnwarnung.

Termine vom 24.02.10:
- D: GfK-Konsumklimaindex März
- D: BIP 4. Quartal
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Verkäufe neuer Häuser Januar
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- Accor: Jahresabschluss
- ASM: Quartalszahlen
- Commerzbank: Jahresabschluss
- Dollar Tree Stores: Quartalszahlen
- DSM: Jahresabschluss
- Fresenius Medical Care: Jahresabschluss
- Fresenius : Jahresabschluss
- Garmin: Quartalszahlen
- Iberdrola: Quartalszahlen
- Iberia: Quartalszahlen
- MLP: Jahresabschluss
- MTU Aero Engines: Jahresabschluss
- PALFINGER: Jahresabschluss
- Sempra Energy: Quartalszahlen
- Telekom Austria: Jahresabschluss
- TELES: Quartalszahlen
- Wynn Resorts: Quartalszahlen
- Zale: Quartalszahlen

DAX rettet Pluszeichen
Nachdem es zum Handelsstart am Mittwoch zunächst so ausgesehen hatte, als könnte sich der deutsche Aktienmarkt in Gänze von den schwachen Vorgaben lösen und nach dem Vortagesminus wieder auf die Gewinnerstraße zurückkehren, übernahmen im weiteren Handelsverlauf zunächst die Bären das Ruder. Nach einem Auf und Ab drehte der DAX am Nachmittag deutlicher ins Plus. US-Notenbankchef Ben Bernanke hat in seiner Rede vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen angekündigt, den Leitzins wie gehabt für eine längere Zeit niedrig belassen zu wollen. Zudem stellte Bernanke klar, dass die jüngste Anpassung des Diskontsatzes keiner Straffung der Geldpolitik entspricht. Störfeuer kamen weiterhin von Wirtschaftsseite: Demnach war das deutsche Staatsdefizit im Jahr 2009 höher, als angenommen und hat die von Maastricht festgelegte Grenze überschritten. Zudem ist der GfK-Konsumklimaindex das fünfte Mal in Folge gesunken.

Auch am Mittwoch zogen wieder zahlreiche bilanzierende Unternehmen die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Nachdem die Commerzbank am Vortag über einen milliardenschweren Verlust berichtet hatte, stand bei dem Institut heute die Bilanzpressekonferenz an. Die Aktie geriet erneut unter Druck, die Aussagen der Konzernführung überzeugten nicht. Analystenabstufungen sorgten darüber hinaus für zusätzlichen Abgabedruck. Außerdem öffneten Fresenius und Fresenius Medical Care ihre Bücher - der Zahlenreigen im DAX ging also weiter. Beide Unternehmen konnten - insbesondere mit ihrer Gewinnentwicklung - überzeugen und die Markterwartungen schlagen. Aus der zweiten Reihe berichtete MLP über seine Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus wurde eine Grundsatzeinigung im Streit um die Mehrkosten des Airbus-Modells A400M zwischen der Airbus-Mutter EADS und den Bestellländern erzielt. Details sollen morgen bekannt gegeben werden.


Der Leitindex DAX stieg mit einem Aufschlag von 0,31 Prozent bei 5.622,31 Zählern in den Handelstag ein. Die Gewinnzone konnte nicht dauerhaft verteidigt werden, der Leitindex rutschte im Verlauf mehrfach ins Minus. Am Nachmittag ging es mit dem Leitindex abermals aufwärts. Während sich Aktien der Fresenius-Familie gegen den Abwärtstrend stemmten und dank guter Bilanzen Gewinne verzeichneten, rutschte der Anteilsschein der Commerzbank erneut ab. Spekulationen über eine Kapitalerhöhung belasteten. Das Institut schloss einen solchen Schritt auf der Bilanzpressekonferenz am Vormittag allerdings aus. Es sei derzeit keine Kapitalerhöhung geplant, so Vorstandsvorsitzender Martin Blessing. Auch Spekulationen über weitere Staatshilfen hätten keine Grundlage, hieß es von Konzernseite weiter. Der DAX behauptete sich letztlich mit 0,2 Prozent bei 5.616 Punkten im Plus.

Der TecDAX stieg auf Vortagesniveau in den Handel ein, ergab sich im weiteren Verlauf aber dem Abwärtstrend. Das Börsenbarometer schloss mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 799 Zählern.

17:01 Uhr: US-Öllager füllen sich
Die Energy Information Administration veröffentlichte für die letzte Woche einen Anstieg der US-Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 3,0 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Minus von 0,6 Millionen Barrel verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 0,9 Millionen Barrel ausgewiesen.

16:45 Uhr: Fed dreht weiter nicht an Zinsschraube
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat in seiner Rede vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses vor Rückschlägen für die US-Konjunktur gewarnt und angekündigt, den Leitzins wie gehabt für eine längere Zeit niedrig belassen zu wollen. Zudem stellte Bernanke klar, dass die jüngste Anpassung des Diskontsatzes keiner Straffung der Geldpolitik gleichkommt. Der Arbeitsmarkt sei weiter schwach und der Häusermarkt am Boden.

16:32 Uhr: Freddie Mac fährt Verlust zurück
Der angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac hat im vierten Quartal seinen Verlust von 23,85 Milliarden Dollar auf 6,47 Milliarden Dollar gesenkt. Einschließlich Dividendenzahlungen von 1,3 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium, das fast 80 Prozent der Anteile des Unternehmens hält, lag der jüngste Verlust bei rund 7,8 Milliarden Dollar oder 2,39 Dollar pro Aktie.

16:24 Uhr: US-Verkäufe neuer Häuser rückläufig
Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im Januar deutlich reduziert. Demnach verringerte sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um 11,2 Prozent auf 309.000, wogegen Volkswirte einen Wert von 354.000 erwartet hatten.

15:48 Uhr: H&R Block spricht Gewinnwarnung aus
Das US-Unternehmen H&R Block kann seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr aller Voraussicht nach nicht erfüllen. Wie der auf Steuerberatungs-Dienstleistungen spezialisierte Konzern am Mittwoch verkündete, gehe man im Zuge der Auswirkungen der konjunkturellen Abwärtsbewegung von einem deutlich rückläufigen Umsatz aus.

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Quartalszahlen
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Quartalszahlen
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Quartalszahlen
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01:50: JP; Leistungsbilanz Januar
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08:00: DE; BIP, detaillierte Ergebnisse 4. Quartal
24.02.10
08:00: DE; Maastricht-Defizit-Quote 2009
24.02.10
08:10: DE; GfK Konsumklima Studie März
24.02.10
10:00: IT; Einzelhandelsumsatz Dezember
24.02.10
10:00: IT; Einzelhandelsumsatz Dezember
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11:00: EU; Auftragseingänge Industrie Dezember
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13:00: US; MBA Hypothekenanträge Woche
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