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13.11.2012 12:30

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Deutsche Rohstoff AG: Ein Profiteur des Ölbooms

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In USA ist Ölboom. Deutsche Rohstoff ist mit von der Partie. In den nächsten drei Jahren könnten 60 Bohrungen hunderte Millionen in die Kasse spülen.

von Georg Pröbstl, Euro am Sonntag

Das ist wie in Klondike! Massenhaft zieht es Arbeitskräfte nach North Dakota und Colorado. Jeder hat einen Job, Tag und Nacht wird gearbeitet. Aber anders als vor 100 Jahren in Alaska geht es in den beiden US-Bundesstaaten nicht um Gold, sondern um Öl und Gas. Neue Bohrtechniken wie das Fracking, bei dem ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien Öl unter hohem Druck aus dem Gestein presst oder die Horizontalbohrung mit der Ölvorkommen wesentlich besser ausgebeutet werden können - machen den Abbau vieler neuer Lagerstätten lukrativ. Im Wattenberg Field nördlich von Denver gibt es Öl und Gas in rauhen Mengen. Dort ist auch Deutsche Rohstoff AG aktiv.

"Im Wattenberg Field haben wir auf unserem Gebiet Genehmigungen und geologische 3 D-Untersuchungen für etwa 60 Bohrungen", sagt mir Thomas Gutschlag, Finanzvorstand bei Deutsche Rohstoff. Da winken hohe Gewinne. "Der Barwert des Öls beträgt in den benachtbarten Ölfeldern je Bohrung etwa zehn Millionen Dollar", berichtet der Manager. Deutsche Rohstoff wurde zwar erst 2006 gegründet, kann aber schon eine Reihe an Erfolgen vorweisen. So schrieben die Heidelberger 2011 einen Gewinn von 10,8 Millionen Euro entsprechend 2,03 Euro je Aktie. 2012 könnte das Ergebnis ähnlich hoch sein. "Der Verkauf unserer Tochter Georgetown Goldmine in Australien im Oktober brachte uns einen Gewinn von etwa vier oder fünf Millionen Dollar", erklärt Gutschlag. Zum Verkaufserlös kommen weitere Einnahmen.

So lief die Produktion von Wolfram-Konzentrat bei der australischen Tochter Wolfram Camp Mine im Februar an. Dann könnten schon bald zwei Rohstoff-Töchter des Unternehmens an die Börse gehen. Wie mir der Manager erklärt, läuft derzeit wegen des geplanten Börsengangs die Roadshow bei der australische Zinn Tochter Tin International. Der IPO könnte noch in diesem Jahr sein. Mitte 2013 soll die Tochter Seltenerden Storkwitz an die Börse gehen. Diese besitzt in Sachsen die Explortationsrechte an den einzigen Seltenerden-Vorkommen in Mitteleuropa.

Für 2013 peilt Deutsche Rohstoff einen Gewinn über 2011er-Niveau an. "Etwas weniger als die Hälfte kommt von der Wolframproduktion, der Rest aus den Ölbohrungen in Colorado", sagt Gutschlag. Wie mir der Manager sagt, sind in dieser Planung aber nur drei bis vier Ölbohrungen drin. Es könnten deutlich mehr werden. "Möglicherweise machen wir alle 60 Bohrungen schon in den nächsten drei Jahren", erklärt Gutschlag. Da fangen Anleger an zu rechnen: Im Erfolgsfall entsprechen 60 Bohrungen etwa 600 Millionen Dollar. Deutsche Rohstoff AG bringt es auf einen Börsenwert von 70 Millionen Euro. Ab Anfang 2013 könnte es bei den Heidelbergern richtig los gehen.

ISIN: DE000A0XYG76
Gewinn je Aktie 2012e: 2,0 €
Gewinn je Aktie 2013e: 3,0 €
KGV 2013e: 4,5
Div./Rendite 2012e: –
EK*-Quote: 78,3 %
EK* je Aktie/KBV: 7,39 €/1,8
Kurs/Ziel/Stopp: 13,50/20,0/9,50 €

*EK = Eigenkapital

Bildquellen: Kokhanchikov / Shutterstock.com

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