03.01.2013 17:18
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US-Amerikaner kaufen mehr Autos

VW begehrt
Während sich die Bundesbürger bei der Anschaffung eines neuen Autos zurückhalten, schlagen die US-Amerikaner ungebremst zu.
Die großen Hersteller setzten 2012 auf dem wichtigen Markt mehr Wagen ab. Volkswagen konnte den meisten Konkurrenten dabei davonfahren, wie die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zeigen.

 

    Europas größter Autobauer wurde mit seiner Kernmarke im vergangenen Jahr fast 440.000 Autos in den Vereinigten Staaten los, ein Zuwachs von gut 35 Prozent. Auch im Dezember war die Nachfrage hoch. Damit hat VW seine Auslieferungen seit 2009 mehr als verdoppelt und das beste Jahresergebnis seit 1973 eingefahren.

AUCH US-HERSTELLER WACHSEN

    Wachstumstreiber war vor allem der eigens entwickelte US-Passat: Hier verfünffachten sich die Verkäufe im Vergleich zu 2011. Nach dem Jetta, der unter dem Vorjahresniveau blieb, ist der Passat das am meisten verkaufte Modell der Wolfsburger in Nordamerika. Zusammen machen sie rund zwei Drittel des Absatzes aus.

   An die Stückzahlen der drei großen US-Hersteller kommt VW jedoch nicht heran: Marktführer General Motors verkaufte im eigenen Land rund 2,6 Millionen Wagen, ein Plus von 4 Prozent. Bei Ford waren es knapp 2,3 Millionen Autos, ein Zuwachs von 5 Prozent. Und die Fiat-Tochter Chrysler kam auf annähernd 1,7 Millionen Wagen, 21 Prozent mehr als 2011./das/mmb/DP/mmb

DETROIT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock/RapidEye
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