Volkswagen und sein chinesischer Joint-Venture-Partner FAW haben ihre Probleme wegen mutmaßlichen Patentklaus aus der Welt geschafft und ihre Partnerschaft untermauert. VW-Chef Martin Winterkorn und FAW-Präsident Xu Jianyi hätten sich bei einem Treffen jüngst darauf verständigt, dass keine Seite die Patente des Anderen verletzt habe, teilte der deutsche Autobauer mit.
Im Sommer hatte es Berichte gegeben, VWs chinesischer Partner FAW kopiere ein Getriebe und einen Motor der Wolfsburger. Volkswagen hatte schon damals deutlich gemacht, illegalen Technologietransfer in China nicht hinnehmen zu wollen.
Autobauer hatten im Reich der Mitte bereits die Erfahrung gemacht, dass chinesische Hersteller die Designs ihrer Autos nachahmen. Dass in einem Gemeinschaftsunternehmen aber Konstruktionspläne abgekupfert werden, wäre eine neue Dimension gewesen.
Darüber hinaus verlängerten VW und sein staatlicher chinesischer Partner ihre Zusammenarbeit, die eigentlich im Jahr 2016 ausgelaufen wäre, bis 2041, und weiteten die Produktpalette des Joint Ventures aus. Das Gemeinschaftsunternehmen hatte im Jahr 1991 seinen ersten Jetta gebaut und seither mehr als sechs Millionen Autos in China produziert.
Die Wolfsburger betreiben in China auch noch ein Gemeinschaftsunternehmen mit SAIC Motor.
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November 29, 2012 01:57 ET (06:57 GMT)
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