14.03.2013 17:07
Bewerten
 (0)

VW will Geschäft mit Nutzfahrzeugen außerhalb Europas ausbauen

    DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Europas größter Autohersteller Volkswagen (Volkswagen St (VW)) will sein Nutzfahrzeuggeschäft stärker auf das Auslandsgeschäft ausrichten. "Wir sind vorwiegend eine europäische Marke und nicht präsent in China oder den USA", sagte Eckhard Scholz, der neue Chef von Volkswagens Nutzfahrzeugssparte (VWN), dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Er will dies ändern. "Internationalisierung stand in den vergangenen Jahren nicht genügend im Fokus. Das ändert sich bei uns nun."

    Das Vehikel der Internationalisierung ist der Nachfolger des mittelgroßen Transporters Crafter, den der Rivale Mercedes-Benz bisher für VW gemeinsam mit dem eigenen Modell Sprinter in Düsseldorf und Ludwigsfelde baut. Das neue Modell soll von VW selbst kommen. Die Kooperation mit Mercedes endet 2016. "Im Segment des Crafter sind wir nicht Marktführer, sondern nur die Nummer vier", räumt Scholz ein. "Das wollen wir mit dem neuen Fahrzeug ändern." Volkswagen greift damit den bisherigen Kooperationspartner Mercedes-Benz an.

    Damit sich die eigene Fertigung lohnt, brauche es "Stückzahlen, wie sie erst eine weitere Internationalisierung ermöglicht". Bringen soll die zum Beispiel der Markteintritt in den Vereinigten Staaten. "In den USA sehen wir einen Trend zu europäischen Fahrzeugkonzepten. Da ergeben sich für uns im Segment mittelgroßer Transporter große Chancen?, sagte Scholz. ?Deshalb entwickeln wir den Nachfolger des Crafter so, dass wir ihn in den USA verkaufen könnten."

    2012 lieferte VW 49.200 Crafter aus - ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zu 2011. Von dem neuen Modell sollen es deutlich mehr werden. Mercedes verkauft vom Sprinter dreimal soviel. Allerdings dürfte die VWN-Zentrale in Hannover als Produktionsstandort für den Crafter ausscheiden. In Frage kämen eher Osteuropa oder die Türkei, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Konzernkreise./zb/fn

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
26.02.2015Daimler buyKepler Cheuvreux
25.02.2015Daimler OutperformCredit Suisse Group
19.02.2015Daimler HaltenDZ-Bank AG
18.02.2015Daimler buyKepler Cheuvreux
16.02.2015Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
26.02.2015Daimler buyKepler Cheuvreux
25.02.2015Daimler OutperformCredit Suisse Group
18.02.2015Daimler buyKepler Cheuvreux
16.02.2015Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
10.02.2015Daimler buyKepler Cheuvreux
19.02.2015Daimler HaltenDZ-Bank AG
09.02.2015Daimler NeutralBNP PARIBAS
09.02.2015Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
05.02.2015Daimler market-performBernstein Research
05.02.2015Daimler HaltenDZ-Bank AG
04.08.2014Daimler UnderweightBarclays Capital
23.07.2014Daimler Reduceequinet AG
21.07.2014Daimler Reduceequinet AG
17.07.2014Daimler Reduceequinet AG
03.07.2014Daimler UnderweightBarclays Capital
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Daimler AG Analysen

Heute im Fokus

DAX schließt mit neuem Allzeithoch -- US-Börsen leicht schwächer -- Apple & Co. von China boykottiert -- BASF mit Gewinnsprung -- Salzgitter, Airbus im Fokus

VW erhöht die Dividende. Tsipras besteht auf Schuldenschnitt. Porsche SE verdient deutlich mehr. Infineon begibt Anleihen. Putin kürzt Kremlbeamten Gehälter um zehn Prozent. Fiat Chrysler ruft hunderttausende Geländewagen zurück. RWE will Dea-Verkauf am Montag abschließen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Unternehmen haben ihre Gründer reich gemacht

Die wundersame Welt von Google

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

mehr Top Rankings

Umfrage

Viele Bundesbürger bezweifeln, dass ihre staatliche Rente im Alter zum Leben reichen wird. Wie stehen Sie zum Thema Rente?