"Künftig wird die Vergütung für den Vorstand noch konsequenter auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit ausgerichtet", teilte der Münchener DAX-Konzern am Mittwoch mit. Das vom Aufsichtsrat beschlossene Vergütungssystem entspreche allen Anforderungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Das neue Vergütungssystem gilt ab 2010 konzernweit für alle Führungskräfte. Künftig wird jedes Jahr nur ein Drittel der variablen Vergütung ausbezahlt. Ein weiteres Drittel wird für den 3-Jahres-Bonus sowie für die aktienbasierte Vergütung zurückgestellt. Nach drei Jahren entscheidet der Aufsichtsrat dann über die Höhe des Auszahlungsbetrags.
Die Vorstände großer deutscher Versicherungskonzerne dürfen einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge künftig mindestens die Hälfte ihrer variablen Vergütung erst nach drei Jahren Wartezeit kassieren. Unter Berufung auf ein Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hieß es weiter, die BaFin habe die Branche aufgefordert, bis zum 15. Dezember Stellung zu nehmen. (Dow Jones)
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