26.02.2013 15:40
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Verlängerte Steikpause für Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn

   Von Kirsten Bienk

   Flugreisende in Nordrhein-Westfalen können aufatmen. Sie müssen bis Sonntag in Düsseldorf und Köln/Bonn nicht mit streikbedingten Einschränkungen rechnen. Im schwelenden Tarifstreit zwischen dem Wach- und Sicherheitsgewerbe und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bahnt sich eine Annäherung an. Die Kontrahenten wollen sich am Freitag an einen Tisch setzen und ihre Diskrepanzen beseitigen.

   Da die Gewerkschaft so schnell wie möglich eine Einigung erzielen und die Atmosphäre nicht vergiften will, verzichtet sie bis einschließlich Sonntag auf weitere Arbeitskämpfe an Flughäfen und in anderen Bereichen des Bewachungsgewerbes. "Die Verhandlungen werden nicht einfach", sagte ver.di-Sprecher Günter Isemeyer dem Wall Street Journal Deutschland. Er hoffe aber sehr, dass die Partner nun endlich einen Kompromiss finden.

   ver.di hatte noch in der vergangenen Woche die Flughäfen Düsseldorf und Köln bestreikt, sich und den Arbeitgebern dann aber bis heute eine "Denkpause" gegönnt. Die Arbeitnehmer hatten darauf gesetzt, dass die Tarifvertragspartner in dieser Zeit wieder zueinander finden.

   Die Verhandlungen in Nordrhein-Westfalen beziehen sich auf 34.000 Wach- und Sicherheitsbeschäftigte vieler Branchen, unter anderem auch auf die Passagier- und Gepäckkontrolleure an Flughäfen.

   Zeitgleich verhandelt die Gewerkschaft mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft für rund 600 Luftsicherheitskräfte in Hamburg. Hier gestalten sich die Gespräche etwas einfacher, da es für andere Branchen noch gültige Tarifverträge gibt. Der nächste Verhandlungstermin ist am Donnerstag. Die Gewerkschaft hatte bereits in der abgelaufenen Woche beschlossen, bis zu diesem Tag auf weitere Streiks in der Hansestadt zu verzichten.

   Kontakt zur Autorin: kirsten.bienk@dowjones.com

   DJG/kib/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   February 26, 2013 09:39 ET (14:39 GMT)

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