06.12.2012 08:11
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Ex-Mitarbeiter schwärzen Deutsche Bank bei der SEC an

Verluste verschleiert
Der Deutschen Bank droht neuer Ärger: Wertpapieraufseher in den USA überprüfen Vorwürfe, nach denen die Bank während der Finanzkrise Papierverluste in Milliardenhöhe verschleiert habe.
Das berichten Personen aus dem Umfeld der Ermittler.

   Die Deutsche Bank erklärte am Mittwoch, sie habe eine "sorgfältige und genaue" Prüfung in Auftrag gegeben. Die Vorwürfe von drei ehemaligen Mitarbeitern in den USA seien "vollständig unbegründet".

   Die ehemaligen Deutschbanker hatten der US-Wertpapieraufsicht SEC gegenüber erklärt, Händler der Deutschen Bank hätten ein Derivate-Portfolio mit zu hohen Werten ausgewiesen, um rasant anwachsende Verluste im Zuge des Kollaps der Märkte im Jahr 2008 zu verstecken, berichten die Insider. Die Financial Times hatte am Mittwoch erstmals über die Vorwürfe berichtet.

   Die Ermittlungen der SEC laufen nach Auskunft der informierten Personen bereits seit Mai 2010. Sie sind offiziell noch nicht abgeschlossen, allerdings ist unklar, wie intensiv die Aufsicht der Sache noch nachgeht.

   Die Deutsche Bank erklärte am Mittwoch, die Vorwürfe stammten "von Personen ohne persönliches Wissen von oder Zuständigkeit für entscheidende Fakten und Informationen". Sie betonte, dass ihre "Bewertungen und Finanzberichte korrekt waren" und ein bedeutender Teil der viele Milliarden US-Dollar schweren Handelsgeschäfte, die im Fokus der Ermittlungen stehen, bereits abgewickelt wurden, ohne dass irgendwelche nicht berichteten Verluste eingetreten seien.

   Die Deutsche Bank war als eine der wenigen Großbanken in der Finanzkrise ohne staatliche Hilfen ausgekommen. Im Krisenjahr 2008 erlitt sie einen Verlust von 3,9 Milliarden Euro, 2009 kehrte sie aber bereits wieder in die Gewinnzone zurück.

Dow Jones Newswires

Bildquellen: Deutsche Bank AG
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